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Meret Becker, Monika Grütters und Iris Berben bei der Bekanntgabe der Nominierungen für den Deutschen Filmpreis in Berlin
© Deutsche Filmakademie / Eventpress Radke

Deutsche Filmpreise: "Die Blumen von gestern" erhält meiste Nominierungen

Favorit auf die Lola bleibt "Toni Erdmann"

Heute sind in der Deutschen Kinemathek in Berlin die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis bekannt gegeben worden. Iris Berben, die Präsidentin der Deutschen Filmakademie, welche den Filmpreis auslobt, Vorstandsmitglied Meret Becker und Kulturstaatsministerin Monika Grütters verlasen die Namen für die 67. Auflage des Preises.

Mit acht Nominierungen hat die Komödie "Die Blumen von gestern" von Chris Krause die meisten Nennungen erhalten; Favorit auf den Titel als "Bester Film" dürfte indes "Toni Erdmann", der den Europäischen Filmpreis hat gewinnen können, bleiben. Die Maren Ade-Komödie kommt auf sechs Nominierungen.

Nun wählen die 1800 Mitglieder der Filmakademie ihre Favoriten. Die Lolas werden dann am 28. April im Palais am Funkturm in Berlin vergeben. Im Fernsehen wird voraussichtlich nur eine Aufzeichnung zu sehen sein.

Hier die vollständige Liste der Nominierungen:

Bester Spielfilm
- «24 Wochen»
- «Die Blumen von gestern»
- «Toni Erdmann»
- «Tschick»
- «Wild»
- «Willkommen bei den Hartmanns»

Bester Dokumentarfilm
- «Berlin Rebel High School»
- «Cahier Africain»
- «No Land's Song»

Bester Kinderfilm
- «Auf Augenhöhe»
- «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»

Beste Regie
- Maren Ade für «Toni Erdmann»
- Anne Zohra Berrached für «24 Wochen»
- Chris Kraus für «Die Blumen von gestern»
- Nicolette Krebitz für «Wild»

Bestes Drehbuch
- Maren Ade für «Toni Erdmann»
- Carl Gerber und Anne Zohra Berrached für «24 Wochen»
- Chris Kraus für «Die Blumen von gestern»
- Lars Montag und Helmut Krausser für «Einsamkeit und Sex und Mitglied»

Beste Schauspielerin
- Sandra Hüller für «Toni Erdmann»
- Julia Jentsch für «24 Wochen»
- Lilith Stangenberg für «Wild»

Bester Schauspieler
- Lars Eidinger für «Die Blumen von gestern»
- Bruno Ganz für «In Zeiten des abnehmenden Lichts»
- Peter Simonischek für «Toni Erdmann»

Beste weibliche Nebenrolle
- Fritzi Haberlandt für «Nebel im August»
- Eva Löbau für «Einsamkeit und Sex und Mitleid»
- Sigrid Marquardt für «Die Blumen von gestern»
- Christiane Paul für «Die Welt der Wunderlichts»

Beste männliche Nebenrolle
- Rainer Bock für «Einsamkeit und Sex und Mitgleid»
- Martin Feifel für «Die Welt der Wunderlichts»
- Georg Friedrich für «Wild»

Beste Kamera und Bildgestaltung
- Rainer Klausmann für «Tschick»
- Frank Lann für «Paula»
- Sonja Rom für «Die Blumen von gestern»
- Reinhold Vorschneider für «Wild»

Beste Filmmusik
- Oli Biehler für «Das kalte Herz»
- Bruno Coulais für «Marie Curie»
- Johanna Repka für «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»

Bester Schnitt
- Andrew Bird für «Tschick»
- Bettina Böhler für «Wild»
- Heike Parplies für «Toni Erdmann»

Bestes Szenenbild
- Silke Buhr für «Die Blumen von gestern»
- Christoph Kanter für «Nebel im August»
- Timm Pannen für «Paula»

Bestes Kostümbild
- Frauke Firl für «Paula»
- Chris Pidre und Florence Scholtes für «Marie Curie»
- Gioia Raspé für «Die Blumen von gestern»

Bestes Maskenbild
- Kathi Kullack für «Das kalte Herz»
- Waldemar Pokromski für «Marie Curie»
- Astrid Weber und Hannah Fischleder für «Paula»

Beste Tongestaltung
- Stefan Busch, Michael Kranz und Peter Schmidt für «Timm Thaler oder das verkaufte Lachen»
- Lars Grinzel, André Zacher und Benjamin Hörbe für «Das kalte Herz»
- Rainer Heesch, Martin Steyer und Christoph Schilling für «Wild»
- Kai Tebbel, Kai Lüde und Lars Ginzel für «Tschick»


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