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Valerian - Die Stadt der tausend Planeten mit Dane...ingne
Valerian - Die Stadt der tausend Planeten mit Dane DeHaan und Cara Delevingne
© Universum Film

DVD & Blu-ray-Tipp der Woche: "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"

Luc Besson erfüllt sich einen Jugendtraum

"Valerian - Die Stadt der tausend Planeten"
Science Ficiton
Frankreich
137 Minuten
FSK 12

Eine dunkle Macht bedroht Alpha, eine riesige Stadt mit tausend Planeten. Die Agenten Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) müssen die Bedrohung identifizieren, um Alpha und schlussendlich das gesamte Universum zu retten.

Luc Besson ("Lucy") ist Zeit seines Lebens Fan der weltweit erfolgreichen französischen Comic-Heftreihe "Valérian et Laureline" von Pierre Christin und Jean-Claude gewesen, die von 1967 bis 2010 erschien. Dem Regisseur war klar, dass eine Realisierung der vor Phantasie überbordenden Vorlage nur mit einem enormen Aufwand möglich war - oder per computergenerierten Bildern. Nachdem er 2009 "Avatar" von James Cameron gesehen hatte, war sich Besson sicher, dass die Zeit für eine technische Umsetzung reif war.

Für dieses enorme Projekt sollten indes noch einige Jahre ins Land gehen, bis Anfang 2016 in den Cité du cinéma-Filmstudios im Norden von Paris mit den Dreharbeiten begonnen werden konnte. Mit umgerechnet 180 Millionen Dollar wurde der Science Fiction-Film die teuerste europäische Produktion aller Zeiten und ließ den bis dahin kostspieligsten französischen Streifen "Astérix aux jeux olympiques" ("Asterix bei den Olympischen Spielen") aus dem Jahr 2008, der 78 Millionen Euro gekostet hatte, nachgerade billig wirken.

Luc schrieb das Drehbuch selbst, für das er mehrere Comics als Grundlage verwendete, das Grundgerüst stammt aus der Comic-Folge "Botschafter der Schatten". Die eigentlichen Dreharbeiten waren aber nur ein vergleichsweise geringer Teil der Produktion. 2700 visuelle Effekte mussten in der Nachproduktion programmiert werden, um die Illusion perfekt zu machen.

"Valerian" versucht mit schierer Wucht und visuellen Wonnen, seine schwache Handlung zu überwinden, und schafft es zumindest eher mehr denn weniger, seine Unzulänglichkeiten mit surrealem Spaß aufzuwiegen.

Man hätte es dem Filmemacher gegönnt, dass er mit seinem Herzensprojekt auch die Herzen der Zuschauer erreicht hätte, aber nach nur gemischten Kritiken wurde "Valerian" mit einem weltweiten Einspiel von 225 Millionen Dollar ein nur mäßiger Erfolg. Bei den hohen Kosten hätte das von Besson's EuropaCorp produzierte Werk mindestens 400 Millionen Dollar umsetzen müssen, um nennenswerten Profit abzuwerfen und eine Fortsetzung zu rechtfertigen

Kritiker Ryan Pollard schrieb in "Starburst": "Der Film ist ein absoluter Blödsinn ohne Gleichen, aber mit einem Sinn für Humor. Er ist wunderschön umgesetzt, höchst einfallsreich und schöpferisch, bietet aber alberne Darstellungen und ein Drehbuch, das in seiner Kitschigkeit schwelgt."





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