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Sonic the Hedgehog - Jim Carrey
Sonic the Hedgehog - Jim Carrey
© Paramount Pictures

Kinocharts USA (21. - 23.2.): "Ruf der Wildnis" nicht laut genug

Schwächelnder "Sonic the Hedgehog" knapp vorne

Es wurde knapper als gedacht, die Überraschung blieb am US-Kinowochenende aber aus: "Sonic the Hedgehog" konnte die Tabellenführung gegenüber Neuling "Call of the Wild" knapp behaupten. Insgesamt blieben die Lichtspielhäuser recht leer, die Top Twelve-Streifen erreichten lediglich schwache 91 Millionen Dollar. Am Vorjahreswochende sah es mit mäßigen 114 Millionen Dollar besser aus. Damals debutierte "How to Train Your Dragon: The Hidden World" mit 55 Millionen Dollar.

Gold
Mit minus 54 Prozent Umsatzrückgang im Wochenendvergleich rutschte "Sonic the Hedgehog" empfindlich in der Zuschauergunst am zweiten Wochenende ab, aber die Charts-Spitze konnte der Abenteuerfilm gerade noch so eben halten. 26 Millionen Dollar flossen in die Kassen von 4198 Kinos. Paramount Pictures hatten für ihren erfolgreichen Jim Carrey-Streifen 31 zusätzliche Spielstätten gebucht und den Vorsprung der sowieso schon meistgespielten Produktion nochmals ausgebaut. Nach zehn Tagen hat die Videospieladaption die magische 100 Millionen Dollar-Marke bereits mit 106 Millionen Dollar überwunden. Aus dem Ausland kommen derzeit 96 Millionen Dollar hinzu, so dass das 85 Millionen Dollar teure Werk aktuell bei weltweit 203 Millionen Dollar liegt.

Silber
"Call of the Wild" ("Ruf der Wildnis") steigt mit 24 Millionen Dollar mäßig, aber immerhin besser als erwartet ein. Der Abenteuerfilm mit Harrison Ford und einem CGI-Hund steht auf 3752 Spielplänen. 20th Century Fox haben 135 Millionen Dollar investiert. Aus dem Ausland kommen 15 Millionen Dollar für die Romanverfilmung hinzu, so dass das weltweite Einspiel bei 40 Millionen Dollar liegt.

Bronze
Um einen Platz nach unten wurde an seinem dritten Wochenende "Birds of Prey" gedrängt, der den Besuchern 7 Millionen Dollar wert gewesen ist - ein erheblicher Zuschauerschwund von minus 59 Prozent im Wochenvergleich. Sollte das so weiter gehen, wird dieser DC Extended Universe-Part die 100 Millionen Dollar-Marke nicht erreichen. Aktuell liegt der Fantasy-Film bei 72 Millionen Dollar - noch unter den reinen Produktionskosten von 85 Millionen Dollar. 671 Lichtspielhäuser haben das Margot Robbie-Werk aus dem Programm genommen, so dass er noch in 3565 Filmtheatern läuft. Die Warner Brothers Pictures-Produktion kann aus dem Ausland 101 Millionnen Dollar verbuchen, was das weltweite Einspiel auf 173 Millionen Dollar schraubt.

Die Neuen
Keine Biographie des Künstlers als junger Mann, sondern der schon sechste Horrorfilm des Jahres - der siebte wird am Freitag folgen -, feiert "Brahms: The Boy 2" seinen Einstand auf dem vierten Rang mit 5,9 Millionen Dollar. 2151 zeigen das Katie Holmes-Werk, das eine Fortsetzung zu "The Boy" aus dem Jahr 2016 darstellt und miserable Kritiken erhalten hat. Die STX Entertainment-Produktion hat bloß 10 Millionen Dollar gekostet.

Auf den Plätzen

Fünfter ist "Bad Boys for Life" (6. Woche / bisher insgesamt 191 Millionen Dollar); Sechster ist "1917" (9. Woche / 152 Mio.); Siebter ist "Fantasy Island" (2. Woche / 20 Mio.); Achter ist "Parasite" (20. Woche / 49 Mio.); Neunter ist "Jumanji: The Next Level" (11. Woche / 311 Mio.) und schließlich Zehnter das Issa Rae-Drama "The Photograph" (2. Woche / 17 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mit seinem heftigen Preisschild in Höhe von 175 Millionen Dollar würde es "Dolittle" immer schwer haben, profitabel zu sein - aber lediglich 74 Millionen Dollar in sechs Wochen machen es Universal Pictures sicherlich nicht leicht. Die Komödie mit Robert Downey Jr. bringt aus dem Ausland immerhin aktuell 130 Millionen Dollar ein, so dass das weltweite Gesamtergebnis bei 204 Millionen Dollar liegt.

"Downhill" war der passende Titel für diesen Flop. Das Drama mit Julia Louis-Dreyfus, eine Neuverfilmung des schwedischen "Force Majeure", fliegt schon am zweiten Wochenende wieder aus den Top Ten. Gerade mal 7 Millionen Dollar hat die Fox Searchlight-Produktion, für die keine Budget-Zahl vorliegt, umgesetzt.


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