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Ich steh auf dich
Ich steh auf dich
© Capelight Pictures

TV-Tipps für Samstag (9.5.): Mario Casas fährt zwischen zwei Frauen

RTL2 zeigt "Ich steh auf dich"

Am Samstagabend führt das TV-Programm mit seinen stärksten Streifen im Spätprogramm die Spielfilm-Fans nach Europa: RTL2 zeigt das spanische Drama "Ich steh auf dich", während 3sat parallel als FreeTV-Premiere das tschechische Drama "Momente" ausstrahlt.

"Ich steh auf dich", RTL2, 22:40 Uhr
Ein Mann (Mario Casas) kehrt in seine Heimatstadt zurück, was zu Konflikten und auch einer neuen Liebe führt.

2012 erschien diese Fortsetzung zu dem zwei Jahre vorher gelaufenen "Tres metros sobre el cielo" ("Drei Meter über dem Himmel"). Das spanische Drama - im Original "Tengo ganas de ti" - setzt daher schon voraus, dass man die Vorgeschichte kennt. Beide spanische Dramen basieren auf den Romanen von Federico Moccia; "Tengo ganas de ti" auf dem 2006 erschienenen "Ho voglia di te".

Regisseur Fernando González Molina, der auch den Vorgänger inszeniert hatte, drehte "Tengo ganas de ti" in Barcelona und überzeugt mit diesem anspruchslosen, aber unterhaltsamen Nachfolger, der mit 1,9 Millionen Zuschauern ein großer Erfolg in Spanien wurde. Das Drehbuch von Ramón Salazar wurde für den Spanischen Filmpreis nominiert.

Eine Zuschauerin schreibt: "Ich liebe diesen Film. Kann ich das objektiv erklären und begründen? Nein. Er hat einfach einen solch großen Eindruck hinterlassen, dass ich ihn immer wieder sehen und sehen will. Das Drama, die Romantik, die Schauspieler, das Flirten, die Traurigkeit - einfach eine Achterbahn der Gefühle."



"Momente", 3sat, 23:30 Uhr
Eine junge Frau (Jenovéfa Boková), die sich immer nach ihren Angehörigen und dem verheirateten Mann (Martin Finger), mit dem sie eine Affaire hat, richtet, muss sich selbst finden.

Im Rahmen seiner Medienpartnerschaft mit "goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films" strahlt 3sat heute Abend dieses tschechische Drama aus dem Jahr 2018 als FreeTV-Premiere aus.

Regiedebutantin und Drehbuchautorin Beata Parkanová hat mit "Chvilky" - so der Originaltitel - ein einfühlsames und semi-autobiographisches Portrait einer jungen Frau erschaffen, die hervorragend von Jenovéfa Boková dargestellt wird. Die Mimin erhielt für ihre Leistung den Tschechischen Filmpreis.

Kritiker Domenico Colucci schreibt in "Kritikerblog": "Der Film kann als Sinnbild einer jungen Generation verstanden werden, die alles hat was man braucht, und die dennoch oft orientierungslos durchs Leben irrt. Trotzdem postet diese Generation ständig scheinbar glückliche Momente aus ihrem Leben in den sozialen Netzwerken. Der Streifen zeigt hingegen Schnappschüsse der Verletzbarkeit und Bilder der Schwächen seiner Protagonistin."



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