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Logan Lucky - Adam Driver und Channing Tatum
Logan Lucky - Adam Driver und Channing Tatum
© Studiocanal

TV-Tipp für Freitag (19.2.): Adam Driver und Channing Tatum wollen den Familienfluch brechen

Pro7 zeigt "Logan Lucky"

"Logan Lucky", Pro7, 20:15 Uhr
Zwei Brüder (Adam Driver und Channing Tatum) wollen die Einnahmen eines NASCAR-Autorennen stehlen.

2013 hatte Steven Soderbergh bekannt gegeben, dass er mit "Behind the Candelabra" ("Liberace") seine Karriere als Regisseur beende - mit zarten 50 Jahren. Wie ernst die Ankündigung auch gewesen sein mag - vier Jahre später war der Filmemacher wieder da, mit einer selbstfinanzierten Independent-Produktion und wie gewohnt als Regisseur, Kameramann und Cutter in Personalunion.

Viele vermuteten, dass sogar das Drehbuch von Steven verfasst worden war, denn schnell machte die Runde, dass es eine Autorin namens "Rebecca Blunt" nicht gebe. Soderbergh versicherte, es handele sich um eine reale Person. Inzwischen hat seine Gattin Jules Asner zugegeben, dass sie das Skript schrieb, aber nicht wollte, dass die Medien aus dem US-Kriminalfilm eine Ehegeschichte machten.

Der Regisseur betrat mit seinem Comeback vertrautes Terrain. Wie bei seiner "Ocean's"-Trilogie geht es mit einer Ensemble-Besetzung auf launige Weise um einen raffinierten Diebstahl. Für Steven lag der Reiz in dem völlig anderen sozialen Milleu der Kriminellen: "Hier zieht sich niemand schick an. Niemand hat schöne Sachen. Sie haben kein Geld. Sie haben keine Technologie."

Gedreht wurde für 29 Millionen Dollar in Clayton County und auf dem Atlanta Motor Speedway im US-Bundesstaat Georgia und auf dem Charlotte Motor Speedway im US-Bundesstaat North Carolina.

Das Comeback des Filmemachers im Jahr 2017 gelang, wie auch die guten Kritiken, nicht unbedingt aber das enttäuschende Einspiel von weltweit nur 48 Millionen Dollar bezeugten. "Logan Lucky" ist ein klug in Szene gesetzter hochkarätiger und unterhaltsamer Spaß.

Kritiker Chris McCoy schrieb in "Memphis Flyer": "Es muss nicht groß betont werden, dass die Photographie und der Schnitt über jede Kritik erhaben sind, aber ich sage es trotzdem. Der Film ist eine gnadenlos gut ersonnene und ausgeführte Unterhaltungsmaschine, aber die offensichtlichen Vorzüge sollten den Tiefgang nicht verschleiern."



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