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Spiel ohne Regeln - Adam Sandler
Spiel ohne Regeln - Adam Sandler
© Sony Pictures

TV-Tipp für Dienstag (6.4.): Adam Sandler stellt ein Team zusammen

Kabel1 zeigt "Spiel ohne Regeln"

"Spiel ohne Regeln", Kabel1, 20:15 Uhr
Ein ehemaliger Profi-Football-Spieler (Adam Sandler) muss im Gefängnis ein Football-Team der Gefangenen zusammen stellen, das gegen die Wärter antreten soll.

Wie so viele Filme, welche den amerikanischen Nationalsport Football zum Thema haben, lief diese US-Komödie 2005 in den USA mit 158 Millionen Dollar sehr erfolgreich, im Ausland mit 33 Millionen Dollar weniger. Auch dass sich vor der Kamera viele Rapper, Profi-Football-Spieler und Wrestler versammeln, dürfte den meisten nichtamerikanischen Zuschauern entgangen sein.

Ein bekanntes Gesicht sollte dagegen für alle Kinobesucher Nebendarsteller Burt Reynolds sein. Er hatte 31 Jahre zuvor die Hauptrolle, die nun Adam Sandler übernahm, in dem Original "The Longest Yard" gespielt. Die Neuverfilmung setzte Komödienspezialist Peter Segal ("50 First Dates") nach einem Drehbuch von Sheldon Turner ("Up in the Air") in Szene. Die scharfen Kanten des Originals schleifen die beiden hier ab: Wo der Vorgänger realistisch und rau war, ist das Remake hochglanzpoliert, wo es schlüpfrig war, ist es nun albern, wo es bedrohlich wirkte, ist es nun comic-haft. Aber - und darauf kommt es letztlich an - es ist witzig und unterhaltsam.

Die 82 Millionen Dollar teure Co-Produktion von Columbia Pictures und Paramount Pictures, die schon das Original von 1974 produziert hatten, entstand im Gefängnis New Mexico State Penitentiary bei Santa Fe und das Football-Spiel am Schluss im Murdock Stadium im kalifornischen Torrance. Daneben wurde in Long Beach, Los Angeles und Simi Valley im US-Bundesstaat California gedreht.

"The Longest Yard" erhielt gemischte Kritiken und ebensolchen Zuschauerzuspruch.

Kritiker Mick LaSalle schrieb im "San Francisco Chronicle": "Eine seltsame Mischung aus amüsantem Unsinn und Gemeinheiten, die aufs Geratewohl dahintuckert bis zum letzten Teil, dem besten des Films und dem wahren Grund seiner Existenz - dem Spiel."



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