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Shine - Geoffrey Rush
Shine - Geoffrey Rush
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

TV-Tipp für Donnerstag (9.12.): Geoffrey Rush findet den Weg ins Licht

Arte zeigt "Shine"

"Shine", Arte, 23:30 Uhr
Der Lebensweg des Starpianisten David Helfgott (Geoffrey Rush) aus Melbourne, der seine Karriere in den sechziger Jahren als Wunderkind (Alex Rafalowicz) begann, bevor er plötzlich in einer psychiatrischen Klinik verschwand.

Mit diesem australischen Drama begann 1996 die Filmkarriere des Theaterdarstellers Geoffrey Rush nicht mit einem Klaviergeklimper, sondern mit einem Paukenschlag. Der damals 45-Jährige gewann für seine grandiose Darstellung des 1947 geborenen Pianisten David Helfgott den Grand Slam der Schauspielerpreise: Academy Award, Golden Globe, Britischer Filmpreis und Screen Actors Guild Award. Die Zuschauer bekamen sogar seine eigenen Klavierkünste zu sehen: Da Rush bis zu seinem 15. Lebensjahr Klavierunterricht erhalten hatte und nun diesen wieder aufnahm, konnten die Hände des Akteurs auf den Tasten gezeigt werden.

Die Authentizität der Leinwandbiographie ist - wie es so häufig der Fall ist - teilweise in Frage gestellt worden - hier hauptsächlich von Helfgotts Schwester Margaret. Unumstritten ist die Kunstfertigkeit von Regisseur Scott Hicks ("Fallen") und Drehbuchautor Jan Sardi ("Mao's Last Dancer"), eine packende und inspirierende Geschichte ohne billige Sentimentalität zu erzählen.

"Shine" wurde ein großer Erfolg bei den Kritikern und auch beim Publikum. Die 6 Millionen Dollar teure Produktion spielte allein in den USA 36 Millionen Dollar und in Australien 10 Millionen Dollar ein.

Neben dem Triumph von Rush erhielt der Streifen viele weitere Preise und Nominierungen. So war er als "Bester Film" für den Oscar nominiert, dazu Regisseur Scott Hicks, Drehbuchautor Jan Sardi, Nebendarsteller Armin Mueller-Stahl, Komponist David Hirschfelder und Cutterin Pip Karmel. Bei den Golden Globes lagen der Film, Regisseur Hicks, Drehbuchautor Sardi und Komponist Hirschfelder im Rennen. Bei den Britischen Filmpreisen gewannen die Tontechniker den BAFTA Award; nominiert waren hier noch der Film, Regisseur Hicks, Drehbuchautor Sardi, Nebendarstellerin Lynn Redgrave, Nebendarsteller John Gielgud, Komponist Hirschfelder und Cutterin Karmel.

Ein Zuschauer urteilt: "Die Kombination der interessanten und einmaligen Geschichte, das Tempo und die Hauptfigur und natürlich Geoffrey Rush's Interpretation machen diesen makellosen Streifen zu einem fesselnden Seherlebnis."



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