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Frankreich unterstützt seine fabelhafte Amelie

Rekord mit 13 Cesar-Nominierungen

Eigentlich galt "Die fabelhafte Welt der Amelie", der weltweit erfolgreichste französische Film aller Zeiten, vor Beginn der Preisverleihungssaison Mitte Dezember als erster Anwärter auf den "Oscar" als "Bester fremdsprachiger Film". Die französischen Produzenten machten sich sogar Hoffnungen, dass ihr Werk a la "Crouching Tiger, Hidden Dragon" auch als "Bester Film" nominiert werden würde. Doch bei den bisherigen Preisverleihungen folgte der Katzenjammer: Stets hatte die bosnische Komödie "No Man's Land" die Nase vorn. Die Nominierungen für die Cesars, dem französischen Gegenstück zu den amerikanischen "Oscars", können daher auch getrost als Signal Richtung Hollywood und Unterstützung für "Die fabelhafte Amelie" verstanden werden, um im "Oscar"-Rennen wieder neue Fahrt aufzunehmen. Mit 13 Nennungen hat "Amelie" gestern einen Rekord aufgestellt, der bisher bei zehn Nominierungen für jeweils "Die letzte Metro" und "Cyrano de Bergerac" lag. Natürlich ist die Komödie als "Bester Film" nominiert, dazu kommen Nennungen für die "Beste Regie", die "Beste Hauptdarstellerin", "Beste Nebendarstellerin", gleich zwei für den "Besten Nebendarsteller", "Bestes Drehbuch", "Beste Musik", "Beste Kostüme", "Beste Ausstattung", "Beste Photographie", "Bester Ton" und "Bester Schnitt". Da gehen die anderen vier als "Bester Film" nominierten Produktionen nur als krasse Außenseiter ins Rennen: "Unter dem Sand", "Sur mes levres", "La Chambre des officiers" und "Chaos". Die 27. Cesars werden am 2. März in Paris vergeben. Dort werden dann auch der britische Darsteller Jeremy Irons, der französische Darsteller Claude Rich und die französische Schauspielerin Anouk Aimee mit Ehrenpreisen für ihr Lebenswerk geehrt.

Hier eine Liste der wichtigsten Cesar-Nominierungen:
Bester Film:

"La Chambre des officiers"
"Chaos"
"Die fabelhafte Welt der Amelie"
"Sur mes levres"
"Unter dem Sand"

Bester Regisseur:
Jacques Audiard für "Sur mes levres"
Patrice Chereau für "Intimacy"
Francois Dupeyron für "La Chambre des officiers"
Jean-Pierre Jeunet für "Die fabelhafte Welt der Amelie"
Francois Ozon für "Unter dem Sand"

Beste Hauptdarstellerin:
Emmanuel Devos für "Sur mes levres"
Catherine Frot für "Chaos"
Isabelle Huppert für "Die Klavierspielerin"
Charlotte Rampling für "Unter dem Sand"
Audrey Tatou für "Die fabelhafte Welt der Amelie"

Bester Hauptdarsteller:
Michel Bouquet für "Comment j´ai tue mon pere"
Eric Caravaca für "La Chambre des officiers"
Vincent Cassell für "Sur mes levres"
Andre Dussollier für "Tanguy"
Jacques Dutronc für "C´est la vie"

Beste Nebendarstellerin:
Nicole Garcia für "Betty Fisher et autres histoires"
Annie Giradot für "Die Klavierlehrerin"
Noemie Lvovsky für "Ma femme est une actrice"
Isabelle Nanty für "Die fabelhafte Welt der Amelie"
Line Renaud für "Chaos"

Bester Nebendarsteller:
Edward Baer für "Betty Fisher et autres histoires"
Jamel Debbouze für "Die fabelhafte Welt der Amelie"
Andre Dussollier für "La Chambre des officiers"
Jean-Paul Roussillon für "Une hirondelle a fait le printemps"
Rufus für "Die fabelhafte Welt der Amelie"

Bester fremdsprachiger Film:

"The Man Who Wasn´t There"
"Moulin Rouge"
"Mulholland Drive"
"Traffic"
"Das Zimmer meines Sohnes"


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