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Yves Robert gestorben

Französischer Regisseur drehte "Der große Blonde..."

Am Freitagmorgen ist Yves Robert im Alter von 81 Jahren in seinem Pariser Haus gestorben. Robert, der seit Anfang der Fünfziger als Schauspieler tätig war und dies bis Ende der Neunziger blieb, wurde vor allem durch seine Arbeit als Regisseur bekannt. Von 1954 bis 1993 drehte er insgesamt 22 Filme, überwiegend Komödien. Seine beiden größten, auch internationalen Erfolge wurden "Der Krieg der Knöpfe" von 1961 und "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" von 1972, für den er den Silbernen Bären auf der Berlinale gewann. Unter Roberts letzten Werken waren Adaptionen von Marcel Pagnol-Romanen, mit denen er wie so oft die französische Kleinstadtidylle beschrieb: "Der Ruhm meines Vaters" und "Das Schloss meiner Mutter" von 1990 und "Montparnasse-Pondichery" von 1993.

Yves wurde am 19. Juni 1920 in der westfranzösischen Stadt Saumur geboren. Er begann seine Karriere im Variete und einer Theatertruppe. Später drehte er mit Stars wie Jean Rochefort in "Ein Elefant irrt sich gewaltig" von 1976 und Pierre Richard.

Rochefort pries den Verstorbenen in einem Radiointerview als einen "außergewöhnlichen Arbeiter und Handwerker. Er arbeitete, er stimmte fein ab, er perfektionierte." Richard lobte Roberts "intelligente, aber auch einfache, komische und effektive Filme. Für einen Schauspieler ist es außerordentlich motivierend, wenn der Regisseur, statt rumzuschreien, oder einfach zu sagen: Es war gut, lasst uns noch eine Aufnahme machen!, der Erste ist, der Spaß hat."


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