Für den heutigen Montag haben wir Ihnen fünf sehenswerte Dokumentationen herausgesucht, die im Free-TV übertragen werden: Ab 13:18 Uhr stehen unter anderem eine Dokureihe auf dem Programm. Das sind unsere Doku-Empfehlungen:
Dokumentation: "Seewiesen - Ein Biotop für die Wissenschaft" (13:18 Uhr auf 3sat)
Eines der größten Rätsel der Biologie, der Schlaf, soll im Max-Planck-Institut für Biologische Intelligenz in Seewiesen gelöst werden. Langfristig könnte sogar das Phänomen des Schlafwandelns entschlüsselt werden. Weitere Themen sind unter anderem der Einfluss des Klimawandels auf Singvögel, die Koordination der Flugwege von Vögeln untereinander und das Sozialverhalten von Zebrafischen innerhalb eines Schwarms.
Dokureihe: "Versteckte Paradiese" (14:03 Uhr auf 3sat)
Die Rodach ist nur auf den ersten Blick ein kleiner Fluss. Sie entspringt in Thüringen und mündet circa 40 Kilometer später in der Itz in Oberfranken. Weite Strecken durch den Westen des Coburger Landes hat die Rodach dann bereits zurückgelegt. Sie passiert aber nicht nur eine Kulturlandschaft mit einer reichen Tierwelt und Menschen, die sich für ihre Heimat einsetzen, sondern auch eine Erinnerungslandschaft. Denn früher standen ganz nah an ihren Ufern die Anlagen der innerdeutschen Grenze. Dreimal wechselte sie zwischen der DDR und der BRD hin- und her.
Dokumentation: "Großstadtspatzen" (17:46 Uhr auf 3sat)
Der Spatz gehört in bayerische Biergärten wie die Brezen, hinter deren Krümeln er her ist. Doch seit 2016 steht der Spatz auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Neue Bauvorhaben, sterile Grünflächen und Insektenmangel setzen dem Spatzen immer mehr zu. Wird er es schaffen, in den bayerischen Städten auf Dauer zu überleben? "Großstadtspatzen" erzählt die Geschichte von vier einzigartigen Spatzenkolonien in München.
Dokumentation: "Das Geheimnis der Au" (20:15 Uhr auf 3sat)
Nahe der steirischen Grenzmur-Au liegt ein aufgelassener Schotterteich. Wo einst Bagger ihre Spuren zogen, soll nun ein Naturparadies entstehen. Der Film zeigt, wie viel Wissen und Geduld es braucht, will man der Natur Lebensraum zurückgeben, um wieder Platz zu bieten für Biber, Ufer- und Flussseeschwalben, für die größte Libelle Österreichs, die seltene Europäische Sumpfschildkröte oder den Heerwurm.
Im steirischen Sicheldorf, nahe der slowenischen Grenze, liegt ein aufgelassenes Schotterabbaugebiet. Wo einst Bagger Spuren zogen, wurde ein karger Schotterteich zurückgelassen.
Dokumentation: "Geheimnisvolle Moorlandschaften" (21:05 Uhr auf 3sat)
Jahrtausende alt, mystisch, nebelumwoben: Moore sind Lebensraum hoch spezialisierter Tiere und Pflanzen, Klimaschützer und Bewahrer einer weitgehend unerforschten Welt an Mikroorganismen. Die Naturfilmerin Waltraud Paschinger und der Kameramann Franz Posch tauchen in den Lebensraum österreichischer Moore ein. Dabei ist das Filmteam unter anderem auf Kugelnester bauende Zwergmäuse und auf Spinnen, die übers Wasser laufen, gestoßen.
Die Moore in den Alpen entstammen der Eiszeit. Die Gletscher schürften Täler und Becken in die Landschaft, in denen sich Wasser sammeln konnte.
