Für das kommende Wochenende haben wir Ihnen drei fesselnde Dokumentationen herausgesucht, die im Free-TV übertragen werden: Ab 20:15 Uhr stehen unter anderem eine Naturdoku auf dem Programm. Und wenn Sie vorwiegend auf der Suche nach Dokumentationen mit Starbesetzung sind: Heute können Sie Größen wie Jack Barth, Pat Forbes, David Bailey, Chris Brunet und Jacqueline Austermann erleben. Das sind die Doku-Tipps des Tages.
Dokumentation: "Superbeben" (20:15 Uhr auf Arte)
Die Erde besteht aus Erdplatten, die - wenn sie sich bewegen - eine ungeheure Spannung erzeugen. Wenn sich diese entlädt, brechen Städte auseinander, verschwinden Küsten im Meer, Tsunamis und Erdrutsche verwandeln ganze Regionen in Trümmerlandschaften. Der Dokumentarfilm zeigt, wie weltweit geforscht, vorgesorgt und reagiert wird - im Wissen, dass sich die zerstörerische Kraft der Erde letztlich nicht kontrollieren lässt.
Dokumentation: "Waldbrände verhindern, aber wie?" (21:45 Uhr auf Arte)
Wälder, Felder und Weinberge verbrennen in kürzester Zeit. Ein sich rasch ausbreitender Großbrand im Département Aude hält im August 2025 Frankreich in Atem. Mehr als 16.000 Hektar Land entzünden die Flammen. Ein Großaufgebot von 2.000 Feuerwehrkräften mit rund 600 Fahrzeugen sowie Löschflugzeugen und Hubschraubern versucht, das Feuer in den Griff zu bekommen.
Kurz darauf steht Spaniens bergiger Norden in Flammen. Eine lange Trockenperiode, Temperaturen von über 40 Grad und starke Winde führten zu einer besorgniserregend schnellen Ausbreitung der Brände im trockenen Terrain.
Naturdoku: "Heißzeit" mit Sebastian Führ und Jacqueline Austermann (22:40 Uhr auf Arte)
Eine neue Heißzeit wirft ihre Schatten voraus und verändert auch die Ozeane tiefgreifend. Wie ihre Zukunft aussehen könnte, erforschen Wissenschaftler anhand von Hitzeperioden der Vergangenheit. An der Universität Utrecht wird erforscht, was während einer besonders schnellen Erwärmung vor 56 Millionen Jahren in den tropischen Meeren passierte: Sie ähnelten Whirlpools, waren bis zu 38 Grad warm und nahezu alles Leben verschwand aus ihnen. In Frankreich spüren Paläontologen den Lebensbedingungen urzeitlicher Korallen nach.
