Mit den Doku-Tipps des Tages sind Sie heute bestens informiert, egal ob Reise-und Kochmagazin, Naturdoku oder Dokureihe: Wir haben wieder vier mitreißende Dokumentationen aus dem Fernsehprogramm für Sie gefunden, damit Sie an diesem Wochenende nur das Beste zu sehen bekommen. Das sind unsere Doku-Empfehlungen:
Naturdoku: "Der Plattensee" (13:15 Uhr auf ARD)
Der Plattensee im Westen Ungarns punktet mit vielen Superlativen: Der Balaton, wie das fast 80 Kilometer lange Gewässer auf Ungarisch heißt, ist der größte Binnen- und bedeutendste Steppensee Mitteleuropas. Wegen seines ausgeglichenen Klimas fühlen sich am "ungarischen Meer" nicht nur Urlauber, sondern auch Reiher, Goldschakale, Luchse, Würfelnattern und andere Wildtiere wohl.
Dokureihe: "Sagenhaft" (13:45 Uhr auf MDR)
Im Süden von Thüringer Wald und Vogtland erstreckt sich Oberfranken mit seinen malerischen Städten und urwüchsigen und wild-romantischen Landschaften. Bamberg, mit seinen drei historischen Stadtteilen, der Inselstadt, der Bergstadt und der Gärtnerstadt gehört zu den größten und am besten erhaltenen Altstädten Deutschlands und leuchtet weit über die Region hinaus. Bayreuth, mit seinem weltberühmten Festspielhaus zieht jedes Jahr Wagner-Fans aus der ganzen Welt an. Die Stadt ist voll von Prunkbauten aus der Zeit des Barock und des Rokoko.
Reise-und Kochmagazin: "Zu Tisch" (18:35 Uhr auf Arte)
In der Mythologie war der Holunderstrauch der Lieblingsbaum der germanischen Göttin Holla, die später in Grimms Märchen als Frau Holle auftauchte. Elfi und Lars Triebe bewirtschaften seit 1996 ein Obstgut, auf dem sie Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschgen anbauen. Am Rande ihrer Plantagen wächst wilder Holunder, dessen weiße Blüten sich im Sommer in tiefschwarze Beeren verwandeln. Diese sind nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch kulinarisch vielseitig.
Dokumentation: "Die Zeidler von Augustów" (19:30 Uhr auf Arte)
Weil es nicht mehr genug alte Bäume mit natürlichen Hohlräumen gibt, schlagen sogenannte Zeidler mit selbst geschmiedeten Werkzeugen Baumbeuten in die Stämme und hoffen, dass sich dort Bienen niederlassen. Mit der aus dem Mittelalter stammenden Kunst der Bienenhaltung will der polnische Imker Piotr Pilasiewicz ein Zeichen setzen und zeigen, wie ein Leben im Einklang mit der Natur möglich ist.
