Am Montag (12.01.2026) lief der Dokumentation "Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" im TV. Alle Informationen zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.
Sie haben die Sendung bei Arte nicht sehen können, wollen "Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" aber definitiv noch sehen? Schauen Sie doch mal in der Arte-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei Arte in der nächsten Zeit nicht geben.
"Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" im TV: Darum geht es in "Nicht alle Cowboys waren weiß"
1875 war etwa jeder vierte Cowboy schwarz. Auch schwarze Sheriffs, Trapper und Soldaten gab es im Westen. Viele dieser Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner verbündeten sich mit den Ureinwohnern, andere wurden von ihnen versklavt. All diese Männer und Frauen suchten in den Weiten des amerikanischen Westens die Freiheit und nahmen dafür ein abenteuerliches und gefährliches Leben in Kauf.
So hat jede prototypische Figur des Wilden Westens ihr afroamerikanisches Double, ob Cowboy, Desperado, Revolverheldin oder furchtloser Sheriff. In der offiziellen Geschichtsschreibung wurden sie unterschlagen und auch Hollywood hat sie nicht auf der Leinwand verewigt. Doch einige von ihnen sind bekannt, denn sie haben der Nachwelt Briefe oder Memoiren hinterlassen: der entflohene Sklave Bass Reeves, der als US-Marshal für Recht und Ordnung sorgte; der sagenhafte Trapper James Beckwourth, ein Grenzgänger zwischen den Welten der Indianer und der Weißen; die Postkutschenfahrerin Mary Fields, die geschickt mit Waffen umzugehen verstand; der "schwarze Moses" Benjamin "Pap" Singleton, der sein Volk nach Kansas in das neue Gelobte Land führte; der von Indianern versklavte Henry Bibbs und der Lasso-Virtuose Nat Love.
Ihre Erzählungen lassen die große Zeit des Far West aufleben, vom Sezessionskrieg bis zum Ende der Pionierzeit und der vollständigen Eingliederung des Westens in das amerikanische Hoheitsgebiet bis hin zum Pazifik. Dort konnten sie hoffen, der Knute des Sklavenhalters, den Gewalttaten des Ku-Klux-Klans und dem Rassenhass zu entgehen. Die Dokumentation beleuchtet dieses kaum bekannte Kapitel der US-amerikanischen Geschichte und lässt die vergessenen Helden und Heldinnen mit eigenen Worten schildern, wie sie diese Zeit erlebten.
Ihre Erzählungen zeigen, wie sehr dieses unterdrückte Volk damals darauf hoffte und mit welchem Mut es dafür kämpfte, das Freiheitsversprechen des Far West für sich einzulösen. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" im TV: Alle Infos und in "Nicht alle Cowboys waren weiß" auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: Arte
Produktionsjahr: 2022
Länge: 100 Minuten
In HD: Ja
Alle Sendetermine von "Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" im Fernsehen
Wann und wo Sie andere Ausgaben von "Black Far West - Nicht alle Cowboys waren weiß" schauen können, erfahren Sie hier:
| Titel der Folge(n) | Datum | Uhrzeit | Sender | Dauer |
|---|---|---|---|---|
| Nicht alle Cowboys waren weiß | 23.01.2026 | 08:55 Uhr | Arte | 100 Minuten |
(Die Angaben zur Staffel- und zur Episodennummer werden von den jeweiligen Sendern vergeben und können von der Bezeichnung in offiziellen Episodenguides abweichen)
