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"Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" bei ZDF: Wiederholung der Dokumentation im TV und online

Wo und wann Sie die Wiederholung der Dokumentation "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" vom Sonntag (11.01.2026) sehen können, ob nur im TV oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.

Sie haben die Sendung bei ZDF nicht schauen können, möchten "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" aber definitiv noch sehen? Schauen Sie doch mal in der ZDF-Mediathek vorbei. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei ZDF vorerst leider nicht geben.

"Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Sie versprechen Süßes ohne Reue: Agavendicksaft, Stevia, Xylit, Erythrit & Co.wollen gesünder sein als klassischer Zucker. Was ist dran am Hype um die süßen Alternativen? Herkömmlicher Zucker hat ein Imageproblem. Er gilt als Mitverursacher für Karies, Adipositas, Diabetes. Doch auch die Alternativen sind ein Genuss mit Beigeschmack: Umweltzerstörung, Pestizideinsatz, hohe Energiekosten. Gesundheitsvorteile? Oft nicht vorhanden. Ein beliebtes Ersatzprodukt ist Agavendicksaft. Mexiko ist der größte Agavenproduzent der Welt. Auf einer Fläche von rund 340.000 Fußballfeldern wurde die Pflanze 2023 angepflanzt. Der Anbau in riesigen Monokulturen birgt viele Probleme. Die Böden sind ausgelaugt, Erosion tritt auf, die Agaven brauchen viele Pflanzenschutzmittel. Die Ernte: ein Knochenjob. Bis zu 60 Kilogramm wiegen die Piñas, die Herzen der Agave, in der der ganze Zucker steckt. José Hernández López arbeitet seit mehr als 40 Jahren unter der sengenden Sonne der mexikanischen Agavenfelder. "Ich bin mit den Agaven aufgewachsen. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich mit dem Ernten angefangen - und das tue ich noch heute, jeden Tag." Gerade mal zehn Cent bekommt er pro geerntetes Kilo Agaven. Auch Flora und Fauna leiden unter der intensiven Landwirtschaft. Agaven brauchen sieben bis 15 Jahre, bis sie zu blühen beginnen und sich natürlich vermehren. Das ist wichtig für Bestäuber wie Fledermäuse und Insekten - und für die Artenvielfalt. Doch die Großindustrie hat dafür keine Zeit: Agaven werden in Mexiko im Akkord hochgezogen. Nach fünf Jahren wird geerntet. Das ist gut fürs Geschäft, aber schlecht für das Ökosystem. Nicht nur die Kosten für Mensch und Umwelt im Herkunftsland werfen einen Schatten auf den Boom der Zuckeralternativen: Agavendicksaft hat wie viele alternative Süßungsmittel lange Transportwege. Dattelsirup kommt aus Tunesien, Reissirup aus Thailand, Kokosblütenzucker aus Indonesien. (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: ZDF

Produktionsjahr: 2025

Länge: 45 Minuten

In HD: Ja

Die nächsten Sendetermine von "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" im Fernsehen

Wo und wann Sie die nächsten Folgen von "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" schauen können, erfahren Sie hier:

Datum Uhrzeit Sender Dauer
15.01.2026 03:50 Uhr ZDF 45 Minuten

(Die Angaben zur Staffel- und zur Episodennummer werden von den jeweiligen Sendern vergeben und können von der Bezeichnung in offiziellen Episodenguides abweichen)



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