Wann und wo Sie die Wiederholung der Dokumentation "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" vom Donnerstag (15.01.2026) schauen können, ob im Fernsehen oder auch online in der Mediathek, lesen Sie hier.
Sie haben "Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" nicht schauen können, wollen die Ausgabe aber unbedingt noch sehen? Schauen Sie doch mal in der ZDF-Mediathek vorbei. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Bei ZDF im klassischen TV wird es vorerst keine Wiederholung geben.
"Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" im TV: Darum geht es in der Dokumentation
Sie versprechen Süßes ohne Reue: Agavendicksaft, Stevia, Xylit, Erythrit & Co.wollen gesünder sein als klassischer Zucker. Was ist dran am Hype um die süßen Alternativen? Herkömmlicher Zucker hat ein Imageproblem. Er gilt als Mitverursacher für Karies, Adipositas, Diabetes. Doch auch die Alternativen sind ein Genuss mit Beigeschmack: Umweltzerstörung, Pestizideinsatz, hohe Energiekosten. Gesundheitsvorteile? Oft nicht vorhanden. Ein beliebtes Ersatzprodukt ist Agavendicksaft. Mexiko ist der größte Agavenproduzent der Welt. Auf einer Fläche von rund 340.000 Fußballfeldern wurde die Pflanze 2023 angepflanzt. Der Anbau in riesigen Monokulturen birgt viele Probleme. Die Böden sind ausgelaugt, Erosion tritt auf, die Agaven brauchen viele Pflanzenschutzmittel. Die Ernte: ein Knochenjob. Bis zu 60 Kilogramm wiegen die Piñas, die Herzen der Agave, in der der ganze Zucker steckt. José Hernández López arbeitet seit mehr als 40 Jahren unter der sengenden Sonne der mexikanischen Agavenfelder. "Ich bin mit den Agaven aufgewachsen. Als ich zwölf Jahre alt war, habe ich mit dem Ernten angefangen - und das tue ich noch heute, jeden Tag." Gerade mal zehn Cent bekommt er pro geerntetes Kilo Agaven. Auch Flora und Fauna leiden unter der intensiven Landwirtschaft. Agaven brauchen sieben bis 15 Jahre, bis sie zu blühen beginnen und sich natürlich vermehren. Das ist wichtig für Bestäuber wie Fledermäuse und Insekten - und für die Artenvielfalt. Doch die Großindustrie hat dafür keine Zeit: Agaven werden in Mexiko im Akkord hochgezogen. Nach fünf Jahren wird geerntet. Das ist gut fürs Geschäft, aber schlecht für das Ökosystem. Nicht nur die Kosten für Mensch und Umwelt im Herkunftsland werfen einen Schatten auf den Boom der Zuckeralternativen: Agavendicksaft hat wie viele alternative Süßungsmittel lange Transportwege. Dattelsirup kommt aus Tunesien, Reissirup aus Thailand, Kokosblütenzucker aus Indonesien. (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Zuckeralternativen - Genuss mit Beigeschmack" im TV: Alle Infos auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: ZDF
Produktionsjahr: 2025
Länge: 45 Minuten
In HD: Ja
