Am Montag (09.03.2026) lief der Dokumentation "Tippi Hedren und die wilden Tiere" im Fernsehen. Alle Infos zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.
Sie haben die Sendung bei Arte nicht sehen können, wollen "Tippi Hedren und die wilden Tiere" aber definitiv noch sehen? Schauen Sie doch mal in der Arte-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei Arte im klassischen TV wird es in nächster Zeit leider nicht geben.
"Tippi Hedren und die wilden Tiere" im TV: Darum geht es in der Dokumentation
Berühmt wird die Schauspielerin Tippi Hedren 1963 als blonde Society-Lady in "Die Vögel" von Starregisseur Alfred Hitchcock. Er entdeckt die junge Frau in einem Werbespot und testet sie in sündhaft teuren Probeaufnahmen auf ihre Kinotauglichkeit. Sie besteht und wird von ihm daraufhin zur perfekten "Hitchcock-Blondine" geformt - unnahbar und begehrenswert - bevor er sie in seinem Horrorthriller ausgiebig von aggressiven Vögeln attackieren lässt. Für ihr Durchhaltevermögen und ihre schauspielerische Leistung in "Die Vögel" erhält sie einen Golden Globe und ihre nächste Rolle in Hitchcocks Psychodrama "Marnie". Nun spielt sie eine traumatisierte und gefühlskalte Diebin, die von ihrem Chef zunächst erpresst, dann geheiratet und in der Hochzeitsnacht vergewaltigt wird. Angeblich eine kaum kaschierte Fantasie des Regisseurs, wie sie in ihren Memoiren schreibt. Erst 2016, lange nach Hitchcocks Tod im Jahr 1980, erzählt sie in "Tippi: A Memoir", dass Hitchcock sie während der Dreharbeiten sexuell belästigt hat. Als Mutter und Großmutter der Hollywoodstars Melanie Griffith und Dakota Johnson möchte sie mit ihrem Buch Frauen ermutigen, sich zu wehren - so wie sie es auch tat. Nach dem Bruch mit Hitchcock 1964 war sie meist in kleineren Rollen in Hollywoodfilmen zu sehen und entdeckte 1981 in dem Abenteuerfilm "Roar" ihre Liebe zu Großkatzen, denen sie in ihrem Shambala-Reservat bei Los Angeles seit den 1980er Jahren ein Zuhause gibt. In dieser Sendung erzählt die Schauspielerin von der ambivalenten Beziehung zu Alfred Hitchcock, auf die sie gleichermaßen mit Dankbarkeit und Abscheu zurückblickt. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Alle Infos und in "Tippi Hedren und die wilden Tiere" auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: Arte
Produktionsjahr: 2021
Länge: 55 Minuten
In HD: Ja
