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"Tibet - China: Das stille Verschwinden" bei Arte verpasst?: Wiederholung der Dokumentation online und im TV

Am Dienstag (10.03.2026) gab es "Tibet - China: Das stille Verschwinden" im TV. Wann und wo Sie die Dokumentation als Wiederholung sehen können, ob nur im Fernsehen oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.

Sie haben "Le Tibet face à la Chine: Le dernier souffle" nicht sehen können, wollen die Sendung aber auf jeden Fall noch schauen? Hier könnte die Arte-Mediathek nützlich sein. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei Arte in der nächsten Zeit leider nicht geben.

"Tibet - China: Das stille Verschwinden" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Der 14. Dalai Lama ist inzwischen 90 Jahre alt - und je älter er wird, desto stärker gewinnt die Frage seiner Nachfolge an Bedeutung für die Zukunft Tibets, aber auch für das internationale geopolitische Gleichgewicht. Indien, die Vereinigten Staaten und Europa unterstützen Tibet, das seit der Annexion durch China im Jahr 1950 seine Autonomie fordert. Nun zeigt sich China entschlossen, den nächsten Dalai Lama allein zu bestimmen, was eine Radikalisierung der Debatte befürchten lässt. Die Spannungen zwischen der Volksrepublik und Indien werden durch den seit 1962 schwelenden Grenzkonflikt zwischen den beiden Staaten verstärkt. Als Mao Tsetungs Volksbefreiungsarmee in Tibet einmarschierte, verlor Indien seinen buddhistischen Nachbarn und stand dem kommunistischen Regime nun direkt gegenüber. Angesichts des Schicksals des tibetischen Volkes, das zur Assimilation gezwungen wurde, gewährte Indien dem 14. Dalai Lama und zahlreichen anderen Flüchtlingen Asyl - sehr zum Missfallen des ?Großen Vorsitzenden?. Seitdem kommt es vor allem im umstrittenen Grenzgebiet im Himalaja unablässig zu Konflikten. Nicht zuletzt konnte die Volksrepublik sich durch die Machtübernahme in Tibet wertvolle Bodenschätze wie Chrom, Kupfer, Borax, Uran und Lithium sichern. Ferner erlangte sie die Kontrolle über die Quellen der größten Flüsse Asiens, worin Indien eine Bedrohung für seine Süßwasservorräte sieht. Als Spielball der beiden bevölkerungsreichsten Staaten der Erde, die mittlerweile zu großen Wirtschaftsmächten aufgestiegen sind, haben es die Tibeter nicht leicht, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, allen Bemühungen ihres geistlichen Oberhaupts zum Trotz. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos und in "Tibet - China: Das stille Verschwinden" auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: Arte

Produktionsjahr: 2023

Länge: 90 Minuten

In HD: Ja



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