Am Mittwoch (08.04.2026) lief "Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler" im Fernsehen. Wann und wo Sie die Dokumentation als Wiederholung schauen können, ob nur im Fernsehen oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.
Wenn Sie die Sendung "Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler" bei ARD verpasst haben: Werfen Sie doch mal einen Blick in die ARD-Mediathek. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Bei ARD im linearen TV wird es vorerst keine Wiederholung geben.
"Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler" im TV: Darum geht es in der Dokumentation
Was viele Smartphone-Nutzer wissen: Die Apps auf ihren Handys sammeln detaillierte Standortdaten. Was den meisten jedoch nicht bewusst ist: Die Informationen landen oft in einem undurchsichtigen, weltweiten Netzwerk aus Datenhändlern und Werbefirmen. Es geht um vermeintlich anonyme Daten, die aber Wohnorte und Arbeitsplätze offenbaren - bis hin zu Bordellbesuchen oder Aufenthalten in psychiatrischen Kliniken.
Dieser Film zeigt, wie leicht ahnungslose Nutzer ins Visier von Stalkern, Kriminellen oder Geheimdiensten geraten können. Er macht deutlich, wie harmlos erscheinende Apps zum Sicherheitsrisiko werden - für Regierungen und selbst für Soldaten im Krieg. Grundlage dieser ARD Story ist eine der bislang größten Recherchen dieser Art: Ein Team aus Bayerischem Rundfunk, netzpolitik.org, Le Monde und weiteren Partnermedien hat rund zehn Milliarden Standortdaten ausgewertet.
Eine Spurensuche, die um die halbe Welt führt. Zu einer ägyptischen Exiljournalistin in Berlin, die bedroht wird. Nach Brüssel, wo hochrangige Mitarbeiter der EU-Kommission betroffen sind. Nach Washington, wo Politiker ein Sicherheitsrisiko für US-Agenten in Europa sehen. Oder an die ukrainische Front, wo Soldaten in den Datensätzen ihre eigenen Stellungen wiedererkennen.
Schließlich führt die Recherche zu einem Händler in Florida, der die Standortdaten deutscher und französischer Smartphone-Nutzer verkauft hat. So entsteht ein Film, der deutlich macht, welch immense Risiken dieses Milliardengeschäft mit sich bringt - auch für Menschen in der Europäischen Union mit ihren vermeintlich strengen Datenschutzregeln. (Quelle: ARD, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Alle Infos zu "Gefährliche Apps - Im Netz der Datenhändler" im TV auf einen Blick
Thema: Dokumentation
Bei: ARD
Produktionsjahr: 2025
Länge: 45 Minuten
In HD: Ja
