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"Uli, der Knecht" bei 3sat verpasst?: Film von Franz Schnyder als Wiederholung online und im TV

Am Samstag (21.03.2026) wurde "Uli, der Knecht" von Franz Schnyder im TV übertragen. Wann und wo Sie den Spielfilm als Wiederholung sehen können, ob nur im klassischen TV oder auch online im Internet, lesen Sie hier.

Sie haben den Film von Franz Schnyder um 14:00 Uhr im Fernsehen nicht schauen können, wollen den Film aber auf jeden Fall noch sehen? Schauen Sie doch mal in der 3sat-Mediathek vorbei. Diese bietet online zahlreiche TV-Beiträge als Video on Demand zum streamen - auch und vor allem nach der jeweiligen Ausstrahlung im Fernsehen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei 3sat im klassischen TV wird es vorerst leider nicht geben.

"Uli, der Knecht" im TV: Darum geht es in dem Heimatfilm

Einem Knecht, der den Kopf voll Wein und Schnaps hat, will der Bodenbauer (Heinrich Gretler) sein Vieh nicht anvertrauen. Das erfährt Uli (Hannes Schmidhauser) bei einem nächtlichen Gespräch auf der Bank vor dem Haus. Der Knecht, der als Waisenkind aufgewachsen ist, geht in sich. Auf dem Markt treffen sich wenig später der Bodenbauer und der eigenwillige Joggeli von der Glungge (Emil Hegetschweiler). Joggeli sucht einen Meisterknecht und bekommt guten Rat. Uli tritt zu Neujahr auf dem Glunggenhof an. Hier erwartet ihn allerdings wenig Freundlichkeit. Der Knecht (Max Haufler) will Ulis Pferd nicht in den Stall führen. In der Stube streitet sich Joggeli mit seinem Sohn Johannes (Erwin Kohlund) und dessen Frau Trinette (Stephanie Glaser). Nur die Glunggenbäuerin (Hedda Koppé) heisst Uli herzlich willkommen, und das uneheliche Vreneli (Liselotte Pulver), das hier im Dienst steht, zeigt ihm, wo er schlafen kann. Obwohl der Meister ihm kaum hilft, weiss Uli sich gegen zwei faule, bösartige Knechte durchzusetzen. Als sie absichtlich ein geladenes Fuder in den Graben fahren lassen, überspannen sie den Bogen und werden von Joggeli entlassen. Nicht nur der Glunggenbauer, sondern auch seine Tochter Elisi (Marianne Matti) merken allmählich, was in Uli steckt. Ungeniert sucht ihn Elisi für sich zu gewinnen. Doch Uli entdeckt, wie gut die Magd Vreneli zu ihm passen würde. Der in Burgdorf BE geborene Franz Schnyder (1910 bis 1993) kannte das Emmental wie seine Hosentasche. Und Jeremias Gotthelf, der Erzähler und Prediger aus Lützelflüh, war ihm geistesverwandt. So lag es nahe, dass die Gloriafilm sich an ihn wandte, als im Vorfeld von Gotthelfs 100. Todestag daran gedacht wurde, die erfolgreiche Radioserie "Uli der Knecht" auf die Leinwand zu bringen. Zusammen mit dem erfahrenen Autor Richard Schweizer und dem jungen Werner Düggelin schrieb Schnyder ein Drehbuch, das sich eng an die Vorlage hielt. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Uli, der Knecht" im TV: Alle Infos und Schauspieler auf einen Blick

Bei: 3sat

Von: Franz Schnyder

Mit: Hannes Schmidhauser, Liselotte Pulver, Heinrich Gretler, Emil Hegetschweiler, Erwin Kohlund, Hedda Koppé und Marianne Matti

Drehbuch: Richard Schweizer

Kamera: Emil Berna

Genre: Heimat, Humor und Romantik/Liebe

Produktionsjahr: 1954

FSK: Ab 12 Jahren freigegeben

Originaltitel: "Uli le valet de ferme"

In HD: Ja



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