Am Sonntag (02.08.2026) lief "Uli, der Knecht" im TV. Sie haben den Spielfilm verpasst? Alle Infos zur Wiederholung online im Netz und im Fernsehen erfahren Sie hier.
Sie haben es nicht geschafft, um 13:53 Uhr bei 3sat einzuschalten, um den Film von Franz Schnyder zu schauen? Schauen Sie doch mal in der 3sat-Mediathek vorbei. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei 3sat in der nächsten Zeit leider nicht geben.
"Uli, der Knecht" im TV: Darum geht es in dem Heimatfilm
Einem Knecht, der den Kopf voll Wein und Schnaps hat, will der Bodenbauer (Heinrich Gretler) sein Vieh nicht anvertrauen. Das erfährt Uli (Hannes Schmidhauser) bei einem nächtlichen Gespräch auf der Bank vor dem Haus. Der Knecht, der als Waisenkind aufgewachsen ist, geht in sich. Auf dem Markt treffen sich wenig später der Bodenbauer und der eigenwillige Joggeli von der Glungge (Emil Hegetschweiler). Joggeli sucht einen Meisterknecht und bekommt guten Rat. Uli tritt zu Neujahr auf dem Glunggenhof an. Hier erwartet ihn allerdings wenig Freundlichkeit. Der Knecht (Max Haufler) will Ulis Pferd nicht in den Stall führen. In der Stube streitet sich Joggeli mit seinem Sohn Johannes (Erwin Kohlund) und dessen Frau Trinette (Stephanie Glaser). Nur die Glunggenbäuerin (Hedda Koppé) heisst Uli herzlich willkommen, und das uneheliche Vreneli (Liselotte Pulver), das hier im Dienst steht, zeigt ihm, wo er schlafen kann. Obwohl der Meister ihm kaum hilft, weiss Uli sich gegen zwei faule, bösartige Knechte durchzusetzen. Als sie absichtlich ein geladenes Fuder in den Graben fahren lassen, überspannen sie den Bogen und werden von Joggeli entlassen. Nicht nur der Glunggenbauer, sondern auch seine Tochter Elisi (Marianne Matti) merken allmählich, was in Uli steckt. Ungeniert sucht ihn Elisi für sich zu gewinnen. Doch Uli entdeckt, wie gut die Magd Vreneli zu ihm passen würde. Der in Burgdorf BE geborene Franz Schnyder (1910 bis 1993) kannte das Emmental wie seine Hosentasche. Und Jeremias Gotthelf, der Erzähler und Prediger aus Lützelflüh, war ihm geistesverwandt. So lag es nahe, dass die Gloriafilm sich an ihn wandte, als im Vorfeld von Gotthelfs 100. Todestag daran gedacht wurde, die erfolgreiche Radioserie "Uli der Knecht" auf die Leinwand zu bringen. Zusammen mit dem erfahrenen Autor Richard Schweizer und dem jungen Werner Düggelin schrieb Schnyder ein Drehbuch, das sich eng an die Vorlage hielt. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
Alle Infos und Schauspieler in "Uli, der Knecht" auf einen Blick
Bei: 3sat
Von: Franz Schnyder
Mit: Hannes Schmidhauser, Liselotte Pulver, Heinrich Gretler, Emil Hegetschweiler, Erwin Kohlund, Hedda Koppé und Marianne Matti
Drehbuch: Richard Schweizer
Kamera: Emil Berna
Genre: Heimat, Humor und Romantik/Liebe
Produktionsjahr: 1954
FSK: Ab 12 Jahren freigegeben
Originaltitel: "Uli le valet de ferme"
In HD: Ja
