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"Giftmüll: Grundwasser in Gefahr" nochmal sehen: Wiederholung der Dokumentation online und im TV

Wo und wann Sie die Wiederholung der Dokumentation "Giftmüll: Grundwasser in Gefahr" vom Dienstag (31.03.2026) sehen können, ob nur im TV oder auch online in der Mediathek, erfahren Sie hier.

Sie haben "Nos déchets dangereux sous terre: des bombes à retardement?" nicht schauen können, wollen die Ausgabe aber unbedingt noch sehen? Schauen Sie doch mal in der Arte-Mediathek vorbei. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei Arte im linearen TV wird es vorerst leider nicht geben.

"Giftmüll: Grundwasser in Gefahr" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Während Luft, Wasser und Boden bereits seit Langem verseucht sind, blieben die tieferen Erdschichten bislang weitgehend verschont. Doch damit ist es jetzt vorbei. Überall mehren sich unterirdische Deponien, die die giftigen Hinterlassenschaften der Wegwerfgesellschaft auffangen sollen. Fernab der Öffentlichkeit stellen die hochriskanten Endlager die Regierungen vor gewaltige industriepolitische, ökologische und demokratische Herausforderungen.

Zyanid, Arsen, Quecksilber und sogar Atommüll: Ist ihre Einlagerung in Untertage-Deponien in mehreren Hundert Metern Tiefe tatsächlich sicher? Noch ist es in der europaweit größten Lagerstätte im hessischen Herfa-Neurode zu keinem größeren Störfall gekommen. Doch in der elsässischen Deponie Stocamine - der Name steht inzwischen für einen ökologischen und politischen Skandal - bedrohen mehr als 40.000 Tonnen Industrieabfälle das größte Grundwasserreservoir Europas.

Finnland wird demnächst auf der Insel Olkiluoto das unterirdische Endlager ?Onkalo? (finnisch für ?Höhle?) für radioaktive Abfälle des benachbarten Kernkraftwerks in Betrieb nehmen. Wird das Versenken des Mülls und das Versiegeln der Felsschichten funktionieren? Und wie reagieren die Anwohner in Finnland oder auch in Frankreich, wo im lothringischen Bure ein Endlager für hoch- und mittelradioaktive Abfälle entstehen soll?

Inzwischen ist auch die Einlagerung von CO? auf dem Vormarsch. So fangen norwegische Industrieunternehmen bereits Kohlendioxid aus ihren Fabrikschornsteinen auf, um es anschließend mittels komplizierter Hightech-Verfahren unter den Meeresboden zu pumpen. Gibt es Alternativen zu dieser unterirdischen Verseuchung? In ganz Europa laufen die Forschungen dazu auf Hochtouren. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Giftmüll: Grundwasser in Gefahr" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: Arte

Produktionsjahr: 2025

Länge: 90 Minuten

In HD: Ja



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