Geboren: ✹ 05. Februar 1941 in USA Gestorben: ✟ 30. September 2010 in Pasadena, Kalifornien, USA im Alter von 69 Jahren Name: Stephen Joseph Cannell Größe: 185 cm
Biographie
Stephen J. Cannell wurde in Pasadena, Kalifornien, aufgezogen. Sein Vater führte eine Inneneinrichtungsfirma. Von klein auf litt Stephen unter unerkannter Legasthenie, die es ihm nahezu unmöglich machte, in der Schule erfolgreich zu sein. Er fiel entweder durch oder wurde oft zurückgestuft. Obwohl Englisch eines der Fächer war, mit denen er Schwierigkeiten hatte, schrieb er in einem seiner Jahrbücher, dass es sein Ziel war, Autor zu werden. Nach viel Arbeit schaffte er es, die High School abzuschließen und die Universität von Oregon zu besuchen. Er arbeitete für die Designfirma seines Vaters, während er nach der Arbeit Fernsehdrehbücher und Geschichten schrieb. Er verkaufte seine ersten Geschichtenideen an 'Kobra, übernehmen Sie' (1966) und sein erstes Drehbuch an 'Ihr Auftritt, Al Mundy' (1968). Sein erster fester Job im Fernsehen war als Story-Editor bei 'Adam-12' (1968). Er kreierte eine Figur namens Jim Rockford für ein Drehbuch, das er für die Serie 'Toma' (1973) schrieb, die er zu dieser Zeit produzierte. Dieses Drehbuch wurde von ABC abgelehnt, also wurde es umgeschrieben und wurde schließlich zum Pilot für die klassische NBC-Serie 'Detektiv Rockford - Anruf genügt' (1974). Von da an wird es nahezu unmöglich, all seine Arbeiten aufzuzählen. Er hat entweder über 300 Fernsehdrehbücher geschrieben oder mitgeschrieben, mehr als zwei Dutzend Fernsehserien kreiert oder mitkreiert, eine erfolgreiche Produktionsfirma gegründet, Bestseller-Polizeiromane geschrieben und sogar in seinen eigenen und den Shows anderer Produzenten gespielt. Er hat einen Emmy, zwei Writer's Guild Awards, zwei Edgar-Award-Nominierungen gewonnen und hat einen Stern auf dem Hollywood Blvd. Walk of Fame. Trotz seiner vielen Auszeichnungen war seine erste Liebe weiterhin das Schreiben. Ein Kollege von ihm bei 'Rockford', der Autor und 'Die Sopranos'-Schöpfer David Chase, wurde einmal zitiert, dass niemand, den er jemals getroffen hat, das Schreiben so sehr zu lieben schien wie Stephen J. Cannell.