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Martha Plimpton (47)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 16. November 1970 in New York, New York, USA
Name: Martha Campbell Plimpton
Größe: 165 cm

Biographie

Martha Plimpton hat es (scheinbar) nicht leicht in Hollywood: "Mein ganzes Leben mußte ich wirklich kämpfen um zu arbeiten, und alles, was ich immer hörte war: 'Sie ist nicht hübsch genug', 'Sie ist zu häßlich', 'Ihr Arsch ist zu flach', 'Ihre Brüste sind zu klein'. Ich habe keine Technik, aber ich bin sehr neugierig, und eine Perfektionistin."
Alles halb so schlimm - schließlich hatte sie mit 25 Jahren schon in 25 Filmen mitgespielt, unter anderem neben Harrison Ford, Walther Matthau, Helen Mirren, Jane Fonda, Robert de Niro...
Geboren wurde Martha am 16.November 1970 in New York als Tochter der Schauspieler Keith Carradine ("Kung Fu") und Shelley Plimpton. Die Eltern trennten sich bereits vor ihrer Geburt. Auch Großvater John Carradine ist Schauspieler, und eine Art Ikone des Horror-und Fantasy-Genres. Marthas Karriere begann mit acht Jahren, als ihre Mutter sie zu einem Schauspiel-Workshop mitnahm. Als 10jährige wurde ihr Gesicht bereits bekannt- durch Werbespots für Calvin Klein. Mit 13 wurde sie von Steven Spielberg für den von ihm produzierten Abenteuerfilm "Die Goonies" ausgewählt . 1985 war sie in Peter Weirs "Mosquito Coast" neben Harrison Ford und River Phoenix zu sehen. Mit letzterem verstand sie sich bei den Dreharbeiten überhaupt nicht. Danach aber anscheinend ziemlich gut - bis 1988 waren die beiden ein Paar, und ihm zuliebe wurde Martha Veganerin, mit ziemlich extremen Ansichten: "Ich könnte nie jemanden küssen, dessen Speichel unrein ist." Schließlich beendete sie die Beziehung, weil sie Rivers ständigen Drogenkonsum satt hatte. Bis zu seinem Tod (an einer Überdosis) 1993 blieben die beiden enge Freunde. 1988 standen sie auch noch einmal gemeinsam vor der Kamera, in Sidney Lumets "Flucht ins Ungewisse".
1990 hatte Martha wiederum eine Beziehung mit einem aufsteigenden Hollywood-Jüngling: Christian Slater. Bei der Rollenwahl zeigt die androgyne Martha eine Vorliebe für exzentrische und rebellische junge Frauen - gern auch schwangere Teenager, wie in "Eine Wahnsinnsfamilie" (1989) und "Stanley und Iris" (1990). In den 90ern war sie vor allem in (recht erfolgreichen) Independent-Filmen zu sehen: "Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis" (1994, mit Gwyneth Paltrow, Jason Robards ), "I shot Andy Warhol", "Beautiful Girls" (beide 1996), als lesbische Prostituierte in John Waters' "Pecker" (1998) und in "200 Cigarettes" (1999). Im Fernsehen trat sie in verschiedenen Episoden der TV-Reihe "Defenders" (1997 und 98) auf. Außerdem ist Martha Mitglied des Steppenwolf-Theater-Ensembles in Chicago; für ihre Arbeit dort wurde ihr 1998 im Weißen Haus die National Medal of Art" verliehen.


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