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Senderlogo: Arte

Arte: Heute im Fernsehen

00:40
Magazin - kulturellAbgedreht!(1): Story: Haight Ashbury, die Wiege der Hippie-Bewegung. (2): Ikone: Jane Fonda. (3): Story: 1968 - Das Jahr von Godard. (4): Rare Perle: Duras interviewt den 16-jährigen Romain GoupilJahr: 2017
Land: Frankreich

01:20
TV-Film - DramaHeute trage ich Rock!La Journée de la jupe
Sonia ist am Ende mit ihrem Latein. Sie soll den Schülern einer Brennpunkt-Schule die Inhalte des Lehrplans vermitteln. Ein Ding der Unmöglichkeit, da sie sich tagtäglich den Großteil der Unterrichtsstunde mit ungezogenen Halbstarken herumschlagen muss. Ein Alltag, der gezeichnet ist von Autoritätsverlust und schlichter Demütigung. Angesichts des grenzenlosen Ärgers greift sie immer öfter zu Medikamenten, um nicht in Lethargie und Resignation abzudriften.Entgegen dem Rat des Direktors, sich vorsichtshalber neutral in Hosen zu kleiden, tritt Sonia im Rock vor ihre Klasse. Bewusst als Frau. Darin liegt genau das Problem, da manche Schüler aus einem Umfeld kommen, in dem Frauen nicht als Respektsperson anerkannt sind. Prompt erntet Sonia Beleidigungen der übelsten Sorte, die bald die verbale Ebene überschreiten. Bei einer kurzen, aber heftigen Auseinandersetzung mit ihrem Schüler Mouss fällt ein Revolver aus dessen Rucksack. Sonia konfisziert die Waffe und nutzt die Situation aus: Die erste ruhige Stunde über Molière beginnt - mit der Waffe in der Hand vor einem Publikum verschreckter Schüler. Da der Direktor vor der Situation der weiblichen Lehrkräfte und Schülerinnen bisher die Augen verschlossen hat, beschließt Sonia, die Initiative zu ergreifen. Sie nimmt ihre Schüler als Geisel und fordert, offiziell einen regelmäßigen Tag unter dem Motto «Heute trage ich Rock!» einzuführen, an dem die Mädchen selbstbewusst weiblich gekleidet, im Rock, in die Schule kommen können - ohne Angst. Doch die Geiselnahme entwickelt eine verheerende EigendynamikJahr: 2008
Land: Belgien / Frankreich
Regie: Jean-Paul Lilienfeld
Buch: Jean-Paul Lilienfeld
Produktion: Bénédicte Lesage / Ariel Askénazi
Darsteller: Isabelle Adjani (Sonia Bergerac) / Denis Podalydès (Labouret) / Yann Collette (Béchet) / Nathalie Besançon (Ministerin) / Jackie Berroyer (Direktor) / Anne Girouard (Cécile)

04:15
Serie - ZeichentrickAthleticusEine gewichthebende Schildkröte beäugt misstrauisch ihre KonkurrentenJahr: 2017
Land: Frankreich
Regie: Nicolas Deveaux

04:17
Sendeschluss
05:00
Nachrichten Best of ARTE JournalDie auf vielen Sendern vorgenommene strikte Trennung von Politik- und Kulturnachrichten wird hier aufgehoben. Es werden Schnittpunkte aus beiden Bereichen präsentiert und Zusammenhänge dargestelltJahr: 2018
Land: Deutschland / Frankreich

05:20
Dokumentation - TanzMove!Kaum ein Traum bewegt die Menschheit so sehr wie der des Fliegens. «Move!» mit Sylvia Camarda geht diesem Traum auf den Grund. Von den artistischen Luft-Performances des Aerial-Straps-Künstlers Jonathan Fortin über die leichtfüßig anmutenden Hebefiguren im Lindy Hop bis hin zur scheinbaren Schwerelosigkeit, die Sylvia Camarda mit Inka Tiitto beim Skydiving erfährt - Sylvia Camarda erforscht die Bewegung des fliegenden Körpers in Tanz, Traum und Alltag und deckt auf, wie vielseitig der Traum vom Fliegen den Tanz bis heute geprägt hatJahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Lena Kupatz

05:50
Spielfilm - DokumentationMichael Jackson's Journey from Motown to Off the WallVier Jahre nach «Bad 25», seinem ersten Dokumentarfilm über den «King of Pop», legt Spike Lee mit «Michael Jackson's Journey from Motown to Off the Wall» noch einmal nach. Darin erzählt er den Werdegang des Wunderkindes der amerikanischen Charts bis zu seinem internationalen Durchbruch 1979 mit dem Album «Off the Wall». Fast 40 Jahre ist es nun her, dass Jackson mit diesem Werk die moderne Popmusik begründete. Verwandte, Weggefährten und von Jacksons Stil beeinflusste Musiker kommen in dem Film zu Wort, unter anderem seine Eltern Katherine und Joe Jackson, der Basketballer Kobe Bryant oder der Musiker Pharrell WilliamsRegie: Spike Lee

07:20
Magazin - WissenschaftUnser Kosmos: Die Reise geht weiter (2)Jahr: 2014
Land: USA
Regie: Brannon Braga / Ann Druyan

08:05
Magazin - ReligiösHimmelreich am BaikalseeJahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Artem Funk / Thorolf Lipp

08:50
Reportage 360° Geo ReportageAuf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weitJahr: 2016
Land: Deutschland
Regie: Thérèse Engels

09:45
Reportage 360° Geo ReportageAuf der Suche nach außergewöhnlichen Geschichten und interessanten Begegnungen bereisen Reporter die Welt. Ob Großstadt oder ländliche Gegend, Europa, Asien oder Afrika - kein Weg ist dabei zu weitJahr: 2016
Land: Deutschland
Regie: Bettina Pohlmann

10:35
Magazin - InformationMit offenen KartenVerschmutzung, Überfischung, Erwärmung, Versauerung der Meere: Die Ozeane sind bedroht. Zu ihrer Rettung richten einzelne Staaten oder Ländergruppen sogenannte Meeresschutzgebiete ein, in denen menschliche Aktivitäten eingeschränkt sind - eine wirksame MaßnahmeJahr: 2017
Land: Frankreich

10:50
Magazin - InformationVox PopBitcoin, Ether, Ripple: Mittlerweile gibt es mehr als 1.500 virtuelle Währungen, die auf über 100.000 Websites verwendet werden. Kryptowährungen sind so beliebt wie noch nie: 2016 wurden in Europa 1,5 Millionen Nutzer gezählt. - Ist der Traum von der Energiewende eine Illusion? Windparks, Solaranlagen, Elektroautos ... all diese Technologien sollen saubere Energie liefern. Doch für ihre Herstellung werden Unmengen an seltenen Metallen benötigtJahr: 2018
Land: Frankreich
Regie: Nicolas Thépot

11:20
Spielfilm - DokumentationPolar SeaAnfang September 2014 ging ein Bild um die Welt, das als archäologische Sensation gefeiert wird: Bei einem am Grund des Nordpolarmeeres entdeckten Wrack soll es sich um eines der beiden Schiffe der legendären Franklin-Expedition handeln, die 1845 aufbrach, um erstmals die Nordwestpassage zu befahren - die damals nur vermutete Verbindung zwischen Atlantik und Pazifik. Die Fahrt der beiden gut ausgerüsteten britischen Schiffe endete in einer Tragödie, die keiner der knapp 130 Expeditionsteilnehmer überlebte. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte einiger Nordpol-Expeditionen und die Anfänge der Entdeckung der NordwestpassageJahr: 2014
Regie: Kevin McMahon / Tanja Dammertz

12:50
Dokumentation MammutsKaum ein anderes ausgestorbenes Tier fasziniert Menschen so sehr wie das Mammut. Die Dokumentation zeigt, wie die Urzeit-Elefanten entstanden, die halbe Welt eroberten und schließlich einem neuen Erdzeitalter weichen mussten. Eine Spurensuche auf drei Kontinenten mit dem Mammut-Experten Dick Mol. Sie erzählt zum ersten Mal die Entwicklungsgeschichte aller fünf Mammut-Arten und erweckt sie mit moderner Computergrafik zum Leben. Die erste Expedition führt Dick Mol hinaus auf die Nordsee. Während der Eiszeit lag der Meeresspiegel 120 Meter tiefer, und Mammuts grasten dort in einer kalten Steppe. Heute holt Dick Mol mit Schleppnetzkuttern Relikte dieser versunkenen Welt ans Tageslicht. In Namibia führt die Ausgrabung des Skeletts eines Ur-Mammuts den Forscher zur Wiege dieser Tiere. Neue Funde erlauben es zum ersten Mal, das Aussehen des rund fünf Millionen Jahre alten Stammvaters aller Mammuts zu rekonstruieren. Von Afrika aus breiteten sie sich bis nach Nordamerika aus. Eine Erfolgsgeschichte, auf deren Spuren Dick Mol auch in die Goldminen des Yukon stößt. Jedes Jahr gibt der Dauerfrostboden dort Tausende von Eiszeitfossilien frei. Diese Funde bergen auch Erbinformationen und lassen manche Forscher davon träumen, eines Tages ein Mammut zu klonen. Für den Paläogenetiker Hendrik Poinar ein fragwürdiges Ziel. Wie Dick Mol möchte er unser Bild des Mammuts vervollständigen, ohne die Zeit zurückzudrehen. Denn Tausende Fossilien und moderne Genanalysen zeigen, dass Mammuts ausstarben, weil ihr Lebensraum verschwunden war. Sie hätten in der heutigen Welt keinen PlatzJahr: 2014
Land: Deutschland
Regie: Florian Breier

13:45
Dokumentation - NaturDie Kunst der AnpassungDie aktuelle Folge zeigt das Gebiet des Ostafrikanischen Grabens und insbesondere seines westlichen Arms, des Albert-Grabens. Dort haben tektonische Aktivitäten eine landschaftliche Vielfalt und zwei grundlegend verschiedene Klimazonen hervorgebracht. Dies - und jenseits des Grabens entwickelten sich sehr unterschiedliche Tier - und Pflanzenarten, die von einer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit zeugenJahr: 2013
Land: China / Japan / Neuseeland
Regie: Quinn Berentson

14:25
Dokumentation - NaturDie Kunst der AnpassungAls der Superkontinent Gondwana auseinanderbrach, füllte sich der Atlantik zwischen Südamerika und Afrika. So entstand der aus der Antarktis kommende Benguelastrom, der entlang der Küsten des heutigen Namibia gen Norden fließt. Die kalte Meeresströmung veränderte die Landschaft nachhaltig. Die Abkühlung der Lufttemperatur verhindert über dem Meer das Aufsteigen feuchterer Luftmassen und damit die Wolkenbildung. Dieses als Inversionswetterlage bezeichnete Phänomen hatte zur Folge, dass ein etwa 100 Kilometer breiter Streifen entlang der namibischen Küste austrocknete. Die aufgrund des Kontinentaldrifts lange Zeit isolierte Landmasse brachte eine eigene Überordnung in der Klasse der Säugetiere hervor. Diese sogenannten Afrotheria stammen alle von einem gemeinsamen, einer Ratte ähnlichen, Vorfahren ab. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich die perfekt an die Lebensbedingungen angepassten Tiere: der Afrikanische Elefant, das Erdferkel, der Löffelhund und der Erdwolf. Letzterer stammt von den ersten Hyänen ab, die nach der Kollision der Afrikanischen mit der Eurasischen Platte einwanderten. Genau wie der Löffelhund ernährt er sich von Termiten, einer nie versiegenden Nahrungsquelle. In den trockenen Ebenen der Namib-Wüste trotzen Gräser den unwirtlichen Bedingungen. Die Prärien sind von zahllosen Feenkreisen übersät. Nach Ansicht des Biologen Norbert Jürgens sind sie das Werk von Sandtermiten. Die unter der Trockenheit leidenden Termiten fressen das Gras, wodurch immer größere konzentrische Kreise aus feuchtem Sand entstehen. Selbst bei größter Hitze sind diese Kreise immer noch wasserreicher als ihre Umgebung. Und in einem derart trockenen Habitat entscheidet diese Feuchtigkeit für viele Arten über Leben und TodJahr: 2013
Land: China / Japan / Neuseeland
Regie: Makoto Kita

15:10
Magazin - TierWüstenkönige - Die Löwen der NamibJahr: 2015
Land: Österreich / Frankreich
Regie: Lianne Steenkamp / Will Steenkamp

15:55
Magazin - TierDie Wüstenlöwen der Namib - Aufbruch und WiederkehrJahr: 2017
Land: Österreich / Frankreich
Regie: Lianne Steenkamp / Will Steenkamp

16:40
Reportage ARTE Reportage(1): Syrien: Die letzten Tage von Afrin. (2): USA: An der GrenzeJahr: 2018
Land: Frankreich

17:30
Dokumentation Verschollene FilmschätzeDie französische Justiz deportierte innerhalb eines Jahrhunderts rund 70.000 Männer nach Französisch-Guayana, wo sie Zwangsarbeit verrichten mussten. Manche waren Mörder und Schwerverbrecher, andere kleine Wiederholungstäter. Die Gefangenen, die im Straflager der französischen Kolonie starben, hatten kein Recht auf eine Beerdigung, sie wurden einfach in ein Massengrab geworfen. Diejenigen, die ihre Strafe abgedient hatten, mussten selbst sehen, wie sie wieder nach Hause kamen. Viele konnten sich die Rückreise nach Frankreich nicht leistenJahr: 2014
Land: Frankreich
Regie: Serge Viallet / Pierre Catalan

18:00
Dokumentation Verschollene FilmschätzeIm Juni 1944 wird der Kameramann Félix Forestier im besetzten Frankreich heimlich in den Vercors entsandt, um den Alltag der französischen Widerstandskämpfer zu filmen. Er trifft wenige Tage nach der Landung der Alliierten in der Normandie ein. Im Hochland des Vercors weht bereits der Wind der Freiheit. Am 3. Juli bieten Dorfbewohner und Widerstandskämpfer dem deutschen Feind die Stirn. Sie errichten eine eigene Zivilverwaltung und rufen ihre Republik aus. Doch der Triumph ist von kurzer Dauer: Schon am 21. Juli stürmen deutsche Fallschirm- und Gebirgsjäger die FelspässeJahr: 2014
Land: Frankreich
Regie: Serge Viallet / Pierre Catalan

18:30
Magazin - KücheZu TischJahr: 2016
Land: Deutschland
Regie: Mirjana Momirovic

18:55
Magazin - kulturellKarambolageFelicitas Schwarz ist Deutsche und lebt in Paris. Als sie vor zwei Jahren Mutter wurde, beschimpften sie ihre deutschen Freunde prompt als Rabenmutter. - Wie drücken Deutsche und Franzosen ihre Schadenfreude aus? - Haben Sie Lust auf eine Reise nach Paris mit dem Auto? Volker Saux sagt Ihnen, was Sie über die «Périphérique» wissen müssen. - Und zum Schluss der Sendung wie immer ein Rätsel - wie auch die Lösung des Rätsels der vorangegangenen WocheJahr: 2017
Land: Deutschland / Frankreich
Regie: Claire Doutriaux

19:30
Dokumentation - EntdeckungEine turkmenische HochzeitIn der turkmenischen Steppe, im Nordosten des Irans, begleitet der Film Mahym Mirzaali und Karim Gorganlidavaji auf ihrem Weg in die Ehe. Für das einstige Nomadenvolk der Turkmenen ist die Hochzeit eines der wichtigsten Ereignisse im Leben. Die tagelangen Zeremonien, die Ringkämpfe, die Trachten, der Schmuck und die Musik sind kein reines Privatvergnügen, sondern auch Kulturpolitik im Vielvölkerstaat IranJahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Sebastian Kentner

20:15
Dokumentation Die Reise der Menschheit (1)Ohne Migration gäbe es die Welt, die wir kennen, nicht - sie hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache, Religion und Kultur. Das war schon so, als sich der Homo sapiens vor 60.000 Jahren in seiner Urheimat Afrika aufmachte, um die Kontinente zu erobern. 2.000 Generationen sollte es dauern, bis er selbst an der Südspitze Feuerlands heimisch geworden ist
Jahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Christian Twente

21:05
Dokumentation Die Reise der Menschheit (2)Als Kolumbus 1492 Amerika entdeckt, erschafft er auch eine neue, globale Arena der Migration. Die entstehenden europäischen Kolonialreiche bringen fast alle der 400 Millionen Menschen, die damals die Welt bevölkern, direkt oder indirekt in Bewegung. Wo immer in Amerika, Asien, Afrika und Australien Europäer siedeln und herrschen, importieren sie Pflanzen und Tiere, ihre Religion, Krankheiten. Sie verdrängen und töten die Ureinwohner. Diese wiederum weichen in andere Regionen aus. Die Folgen sind dramatisch: 100 Jahre nach Kolumbus sind 98 Millionen der 100 Millionen Ureinwohner Amerikas gestorben, vor allem durch importierte Krankheiten, gegen die sie nicht immun waren. Für diese billigen Arbeitskräfte werden mehr als zwölf Millionen afrikanische Sklaven als Ersatz in die «Neue Welt» verschleppt. Ein Drittel stirbt schon auf der Überfahrt. Durch den Verkauf ganzer Völker kommen in Afrika selbst wiederum riesige Migrationswellen in Gang. Mexiko-Stadt ist der erste Schmelztiegel der frühen Neuzeit. Im 16. Jahrhundert vermischen sich hier Ureinwohner, Asiaten, Afrikaner, Europäer. Mestizen und Mulatten sind nur zwei der unzähligen Kombinationen dieser Gruppen, denen vorgeschrieben wird, wo und wie sie zu leben haben. Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts expandieren Europäer auch nach Osten, gründen etwa die Niederländische Ostindien-Kompanie. Für ihre Handelsstützpunkte im heutigen Indonesien werden fast eine Million junger Europäer als Arbeitskräfte angeworben, die meisten sind Deutsche auf der Suche nach Reichtum. Wer dort überlebt, kehrt in die Heimat zurück. Es sind Migranten auf ZeitJahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Christian Twente

21:55
Dokumentation Die Reise der Menschheit - Welt in BewegungMenschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Die Industrielle Revolution katapultiert die Welt im 19. Jahrhundert in eine neue Phase. Das Zeitalter der Massenmigration ist angebrochen, erleichtert durch völlig neue Arten von Verkehrsmitteln und Kommunikation. Die Eisenbahn beschleunigt das Reisen auf den Kontinenten. Das Dampfschiff ermöglicht transkontinentale Reisen selbst für weniger Vermögende. Zwischen 1850 und 1950 wandern etwa 50 Millionen Europäer in die USA aus. Viele bewegt die Hoffnung auf mehr politische Freiheit und auf ein Leben ohne Not und Entbehrungen. Auch die Bewegungen auf den anderen Kontinenten nehmen nie da gewesene Ausmaße an. In der Folge entsteht die Frage: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Gesetze, Grenzen und Behörden, die Ein - und Auswanderung regeln sollen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Nationalismus wird zur prägenden Ideologie des 19. Jahrhundert. Grob umrissene Interessengebiete oder Vielvölkerreiche weichen Nationalstaaten, die sich über klare Grenzen definieren. Begriffe wie «Nation» und «Volk» entscheiden darüber, wer nun in ein Land gehört und wer nicht. Die Weltkriege und deren katastrophale Folgen setzen im 20. Jahrhundert unzählige Menschen in Bewegung. Die Vertreibung der Juden aus Europa durch die Nationalsozialisten, die Verschiebung von mehr als zwölf Millionen Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Westdeutschland oder die Umsiedlung von 25 Millionen Muslimen infolge der Trennung von Indien und Pakistan sind riesige Massenmigrationen der Geschichte. Die zahllosen kleineren Migrationswellen treten dem gegenüber schon fast in den Hintergrund, und doch hat es sie immer gegeben. Für den Einzelnen sind sie in ihren Konsequenzen ebenso bedeutsam. Auch heute sind viele Menschen unterwegs. 255 Millionen Menschen leben nach aktuellen Angaben der UN nicht in dem Land, in dem sie geboren wurden. Nur ein Teil von ihnen ist aus ihrer Heimat geflohen. Die überwiegende Anzahl migriert aus anderen Gründen. Für Migrationsforscher ist die Zahl, gemessen an der Weltbevölkerung, nicht außergewöhnlich hoch. Denn es hat immer Migrationsbewegungen gegeben, die teilweise zu Fortschritt führten und teilweise in Katastrophen. Doch sie alle haben etwas Neues entstehen lassen, und so ist die Welt in ihrem heutigen Zustand das Resultat der immerwährenden «Reise der Menschheit». In drei Teilen zeichnet «Terra X"-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise istJahr: 2018
Land: Deutschland
Regie: Susanne Utzt / Cristina Trebbi / Christian Twente

22:45
Dokumentation - Wissenschaft und TechnikKernfusion - Der Traum von der SonnenenergieWenn es um Kernenergie geht, ist meistens die Erzeugung von Strom durch Kernspaltung gemeint. Zwar können mit dieser kontrollierten Technologie große Mengen an Strom CO2-frei und zu vertretbaren Kosten produziert werden, aber sie ist aufgrund der hohen Risiken umstritten. Dabei wird oft vergessen, dass die in den Atomkernen gespeicherte Energie auch durch Kernfusion erschlossen werden könnte. Diese Reaktion, bei der zwei leichte Atomkerne zu einem schwereren verschmelzen, setzt riesige Energiemengen frei. Kernfusion ist die Energiequelle der Sonne, sie verströmt nahezu unerschöpfliche Mengen an Energie. Im Gegensatz zur Kernspaltung hinterlässt die Kernfusion keine langlebigen radioaktiven Abfälle. Sie gilt gewissermaßen als der Heilige Gral der Energieproduktion, denn sie ist sauber, billig, unerschöpflich und nachhaltig - will aber partout nicht gelingen. Die Dokumentation zieht eine Bilanz des derzeitigen Forschungstandes. Erste Station ist der International Thermonuclear Experimental Reactor im kleinen südfranzösischen Örtchen Saint-Paul-lès-Durance, an dem 37 Länder beteiligt sind. Mit diesem gigantischen Reaktor vom Tokamak-Typ soll untersucht werden, wie sich Energie in großem Maßstab durch Kernfusion erzeugen lässt. ITER ist das weltweit ehrgeizigste Vorhaben im Energiesektor, aber auch ein Fass ohne Boden. Der Plasmaphysiker Mark Henderson, der beim ITER an der Entwicklung der Zündung mitwirkt, moniert den Verzug des Projekts und fragt sich, ob er die Fertigstellung des Reaktors überhaupt noch miterleben wird. Er zieht den Vergleich zu den Erbauern mittelalterlicher Kathedralen, deren Errichtung sich über mehrere Generationen hinzog. In Greifswald besucht das Kamerateam die Experimentieranlage Wendelstein 7-X (W7-X) des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik, mit der die Kraftwerkstauglichkeit der Kernfusion des Stellarator-Typs demonstriert werden soll. Auch unabhängige Forscher wie Michel Laberge von General Fusion oder Eric Lerner von Focus Fusion kommen zu Wort. Sie versuchen, die aus der Kernfusion gewonnene Energie zu weitaus geringeren Kosten nutzbar zu machenJahr: 2017
Land: Kanada
Regie: Mila Aung-Thwin

23:40
Magazin - PhilosophischStreetphilosophyJahr: 2016
Land: Deutschland
Regie: Simon Hufeisen / Dominik Bretsch



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