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Senderlogo: ZDF Neo

ZDF Neo: Heute im Fernsehen

01:05
Spielfilm - ThrillerThursday - Ein mörderischer TagEin Architekt aus L.A. wird eines Tages von seiner dunklen Vergangenheit eingeholt. Hätte er nur seinem früheren Partner keine Zuflucht gewährt - denn jetzt pflastern Leichen seinen Weg. Casey Wells führt ein glückliches Leben mit seiner Frau Christine. Doch dann steht sein alter Freund Nick vor der Tür und leiht sich sein Auto. Nick lässt einen Koffer im Wohnzimmer zurück, den der misstrauische Casey aufbricht Weitere InformationenJahr: 1998
Land: USA
Regie: Skip Woods
Buch: Skip Woods
Darsteller: Thomas Jane (Casey) / Aaron Eckhart (Nick) / Mickey Rourke (Kasarov) / James LeGros (Billy Hill) / Paula Marshall (Christine Wells) / Paulina Porizkova (Dallas)

03:40
Spielfilm - KomödieZwei hinreißend verdorbene SchurkenDer elegante Hochstapler Lawrence Jamieson ist peinlich berührt, als ihm der kleine Schwindler Freddy Benson in die Quere kommt. Notgedrungen nimmt er ihn in der Hoffnung unter seine Fittiche, den ungehobelten Amerikaner bald abschieben zu können. Leider klappt das nicht, und so sieht Jamieson sich zu einem ungewöhnlichen Wettkampf mit dem jungen Rivalen gezwungen, um zu entscheiden, wer von ihnen künftig seine einträglichen Fischzüge unter dem blauen Himmel der Riviera machen darf. Der Ausgang des aufregenden Duells verblüfft beide Weitere InformationenJahr: 1988
Land: USA
Regie: Frank Oz
Buch: Dale Launer / Stanley Shapiro / Paul Henning
Kamera: Michael Ballhaus
Produktion: Degeto-Übernahme / Charles Hirschhorn / Dale Launer / Bernard Williams
Darsteller: Steve Martin (Freddy Benson) / Michael Caine (Lawrence Jamieson) / Glenne Headly (Janet Colgate) / Anton Rodgers (Inspector Andre) / Barbara Harris (Fanny Eubanks) / Ian McDiarmid (Arthur)

05:30
Serie - KomödieIm KnastGefängnis-SitcomJahr: 2017
Land: Deutschland
Regie: Daniel Rakete Siegel
Buch: Benjamin Karalic
Darsteller: Denis Moschitto (Erdem Azimut) / Tristan Seith (Manfred "Manni" Schuster) / Manuel Rubey ("Der Graf" Alexander Vontrab) / Marleen Llohse (Nora Meindl) / Wilfried Hochholdinger (Dr. Kempers) / Sonya Kraus (Elvira)

05:55
Magazin - TierUnter GrizzlysTop-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen. Hautnah verfolgt die Crew den Überlebenskampf der Bärenmütter und ihrer Kinder, die bedrohlichen Attacken des großen Clanchefs und die der zu allem entschlossenen Konkurrenten. Dabei erleben selbst die Bärenkenner Dinge, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen persönlichen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche großen Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren ist die Crew am Ende des Sommers unversehrtJahr: 2013
Land: Deutschland

06:40
Magazin - TierUnter GrizzlysGrizzlys hautnah. Ein 25 Mann starkes Team schlägt in Alaskas Wildnis seine Zelte auf und dokumentiert das Leben der riesigen Raubtiere so nah wie nie zuvor. Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung die Flüsse Alaskas bevölkern, drängeln sich Hunderte von Grizzlys an den Stromschnellen, um tonnenweise Fisch zu verschlingen. Ein Hauen und Stechen beginnt. 35 Kameras über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren einen ganzen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlich nahen Begegnungen und Einblicken in das Leben einzelner Bären in dieser Gemeinschaft. Bärenmütter kämpfen bis zur Erschöpfung um das Überleben ihrer Kinder, die Attacken des großen Clanchefs nehmen bedrohliche Ausmaße an. Konkurrenten sind zu allem entschlossen, wenn es um die Lachse, aber auch um die Weibchen geht. Selbst die Bärenkenner erleben Dinge, die sie vorher nie gesehen haben. Tag für Tag werden sie Zeuge von großen Dramen und überraschend traurigen Ereignissen. Welche Risiken sie dafür in Kauf nehmen, wird den Teams immer dann bewusst, wenn sich ein Grizzly unvermittelt bis auf wenige Meter nähert und keiner weiß, was in den nächsten Sekunden passieren wird. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Umgang mit den Raubtieren kann die Crew am Ende des Sommers unversehrt zurückkehrenJahr: 2013
Land: Deutschland

07:25
Dokumentation - NaturFaszination Erde - mit Dirk SteffensNatur in einer einzigartig rauen und geheimnisvollen Form - das sind die Rocky Mountains. Das riesige Gebirge beherrscht nicht nur den nordamerikanischen Kontinent. In einem Teil der Bergregion schlummert ein Supervulkan, der das Zeug hat, die Zivilisation zu vernichten. Dirk Steffens begibt sich auf Spurensuche zwischen Geysiren und heißen Quellen und entdeckt die Schönheit, aber auch die Vergänglichkeit dieses Naturwunders. Die Amerikaner nennen die mächtigste Bergkette Nordamerikas einfach nur die «Rockies» - die Felsen. Die heutigen Gebirgszüge entstanden vor zirka 120 Millionen Jahren, als sich die Pazifische Platte unter die Nordamerikanische Platte schob. Durch den enormen Druck kam es zu Aufwölbungen und Faltungen an der Erdoberfläche. Die Eiszeit und die Vergletscherungen gaben dem Gebirge einen einzigartigen Schliff. Der nordamerikanische Kontinent ist unter klimatischen Gesichtspunkten ein Kontinent der Extreme. Ursache: die Rocky Mountains, die eine Barriere in Nord-Südrichtung bilden. Im mittleren Westen der USA entstehen im Frühjahr besonders heftige Gewitter. Nicht umsonst trägt die Region den berüchtigten Namen «Tornado Alley» - Tornadostraße. Feuchte Warmluft aus dem Golf von Mexiko strömt in Richtung Norden. Zur gleichen Zeit strömen trockene Kaltluftmassen mit hoher Geschwindigkeit von Kanada kommend über die Rocky Mountains hinweg in Richtung Süden. Das Gebirge ist auch für Blizzards verantwortlich. Das sind Schneestürme mit enormen Windgeschwindigkeiten, die die Temperaturen auf unter minus 20 Grad Celsius drücken können. Innerhalb von wenigen Stunden schneit es mehrere Meter hoch. Die besonderen Bedingungen lassen den sogenannten Champagne Powder entstehen, weichen Pulverschnee. Ein Eldorado für Ski- und Snowboardfahrer. Die Kehrseite: Es herrscht extreme Lawinengefahr. Mit über 250 Kilometern pro Stunde rasen die Schneemassen die steilen Berghänge hinunter in die engen Täler. Deshalb nehmen die Bewohner der Rocky Mountains jeden Winter aufs Neue den Kampf gegen die immensen Schneemengen auf. Zusammen mit Lawinenbekämpfern wirft Dirk Steffens hochexplosive Sprengladungen aus einem Helikopter ab. Die 22 Nationalparks der Rocky Mountains haben nicht nur eine äußerst vielseitige Flora und Fauna aufzuweisen, sondern jeder Park hat auch seinen eigenen Charakter. Ein Highlight ist der Yellowstone Nationalpark im amerikanischen Teil der Rockies. Er ist der älteste Nationalpark der Welt und wurde 1872 gegründet. Einst bot er vom Aussterben bedrohten Tierarten, wie etwa den Bisons, Schutz vor der Ausbeutung durch den Menschen. Die Besucher des Parks hatten Angst vor Wölfen, und so wurden sie ausgerottet. Doch dies hatte Auswirkungen auf die Natur, die man überhaupt nicht erwartet hat. Wälder starben, und die Forscher machten dafür ausgerechnet das Fehlen der Wölfe verantwortlich. Eine ungewöhnliche Aktion soll die Wälder des Yellowstone Parks rettenJahr: 2016
Land: Deutschland

08:10
Dokumentation - NaturFaszination Erde - mit Dirk SteffensDie Kraft der Sonne verändert die größte Insel der Erde unwiederbringlich. Das, was Dirk Steffens tief unter dem Eis entdeckt, könnte die Zukunft der Menschheit verändern. Gewaltige Gletscher kalben Eisberge, so groß wie Manhattan, in den Polarozean. Auf dem Eispanzer tauchen immer mehr strahlend blaue Seen auf. Dirk Steffens verfolgt die Ursachen des rätselhaften Phänomens bis in die Tiefe des Eispanzers. Lange dunkle Winter und Sommermonate, in denen die Sonne nicht untergeht, sind Taktgeber für das Leben in einer spektakulären Umgebung. Die extremen Unterschiede haben außergewöhnliche Anpassungen hervorgebracht. Doch die Welt der Eisbären und ihrer arktischen Mitbewohner verändert sich in dem Maße, in dem die Sonne die Insel in der Arktis erwärmt. Zu den beeindruckendsten Erscheinungen vor Grönlands Küsten zählen die Eisberge - gigantische Gebilde von majestätischer Schönheit. Sie entstehen aus den mächtigen Gletschern. Sie sind regelrechte «Eisbergfabriken» und kalben unaufhörlich ins Meer. Hier werden die Kolosse von Strömungen erfasst, die sie nach Süden verfrachten. Vor Kanada und Neufundland gefährden sie Schiffe und Bohrinseln. Je wärmer es wird, umso schneller rutschen die Gletscher in Richtung Meer. Forscher studieren das Innere der Eismassen, um die künftige Entwicklung besser abschätzen zu können. Dirk Steffens taucht ab in die Fluten des Polarmeeres und erkundet, was die gigantischen blauen Brocken so gefährlich macht. Und Ingenieure schmieden derweil einen gewagten Plan. Sie wollen die Riesen in knochentrockene Regionen schleppen und sie dort als Trinkwasserquelle nutzen. Das Landesinnere von Grönland gleicht einer weißen Wüste. Doch unter Schnee und Eis schlummern gefährliche Altlasten aus dem Kalten Krieg. Ende der 1950er Jahre errichteten Ingenieure des US-Army-Corps ein Camp bestehend aus 21 Tunneln unter dem Eis. Die Abfälle der ehemaligen Militärbasis könnten durch den Klimawandel beschleunigt zum Vorschein kommen. Eine Umweltkatastrophe droht. Die Frage ist, wie viel Zeit bis dahin noch bleibt. In Grönlands Wildnis aus Eis und Schnee scheint das Leben keine Chance zu haben. Und doch hat sich hier das größte Landraubtier der Welt angesiedelt, der Eisbär. Er ist perfekt an das Leben auf dem Meereis angepasst. Seine Hauptnahrung sind Robben, die im nährstoffreichen Polarozean leben. Ausgerechnet in der Polarnacht beginnt für den König der Arktis das große Fressen. Im hohen Norden herrscht dann über vier Monate lang Dunkelheit. Männliche Eisbären halten nicht einmal Winterruhe, gerade jetzt ist ihre Jagd besonders erfolgreich. Nur trächtige Weibchen ziehen sich in eine Schneehöhle zurück, um ihre Jungen dort zur Welt zu bringen. Menschen leben seit über 1000 Jahren in der grönländischen Eiswelt. Nur durch genaue Kenntnis ihrer unwirtlichen Umgebung und durch raffinierte Jagdmethoden konnten die Inuit in dieser kargen Landschaft überleben. Ohne ihre Schlittenhunde hätten sie die Region vermutlich gar nicht erst besiedeln können. Dirk Steffens erfährt am eigenen Leib, warum die Grönlandhunde zu den wildesten der Welt zählen. Doch das Eis unter ihren Pfoten trägt sie nicht mehr so verlässlich wie noch vor einigen Jahren. Die Klimaerwärmung könnte Grönland stark verwandeln. Aber das schwindende Eis eröffnet auch neue Chancen. Es erleichtert den Zugang zu den Bodenschätzen der Insel, zu Eisenerz, Kupfer, Gold, Platin und Aluminium. Was wird passieren, wenn der mächtige Eispanzer komplett schmilzt? Dirk Steffens entdeckt den Schlüssel zur Antwort im ewigen EisJahr: 2017
Land: Deutschland

08:50
Dokumentation Jäger verlorener Schätze (3)British Columbia, 1891: Der Indianer Charly Slumach wird als angeblicher Mörder zum Tode durch den Strang verurteilt. Doch er tritt nicht ab, ohne die Nachwelt zu verfluchen. "Niemand, der mein Gold findet, wird lang genug leben, es zu bergen", ruft er in der Sprache der Stalo-Indianer noch vom Galgen herunter. Dann stirbt er. Seitdem hat die Gier nach Slumachs Gold tausende Abenteurer in den Südwesten Kanadas getriebenJahr: 2005
Land: Deutschland

09:35
Dokumentation Jäger verlorener SchätzeVor der Küste Mosambiks taucht Nikolaus Graf Sandizell mit seinem Team auf dem Boden des Indischen Ozeans nach dem Wrack der mit Silber beladenen «San José», die hier 1622 versenkt wurde. Der Film erzählt vom portugiesischen Reich im Morgenland und von einer vergangenen Zeit, als sich Portugal über die Weltmeere bis in den Tropendschungel ausbreitete. Findet Sandizell den sagenhaften Silberschatz der «San José"? Allein neun Kisten voller Silbermünzen hat die «San José» mit in die Tiefe genommen - der heutige Wert beliefe sich auf Millionen. Der Expeditionsleiter zurrt noch einmal seinen Bleigürtel fest und überprüft, ob seine Tauchmaske richtig sitzt. Dann lässt er sich vom Rand des Schlauchbootes in die türkisblauen Fluten gleiten. Sandizell und seine Mitarbeiter - alles internationale Spezialisten - sind Taucher, Archäologen und Detektive in einem - kurz: moderne Schatzjäger. Sie operieren mit exklusiven Lizenzen der jeweiligen Landesregierung. Das ist entscheidend, denn ihre Arbeit ist Gegenstand einer heftig geführten Diskussion: Wem gehören die Schätze der Meere? Und darf man sie überhaupt bergen? Sandizells Firma hat sich verpflichtet, Unikate und besonders wertvolle Funde dem Land Mosambik zu überlassen. Die übrigen Reichtümer vom Meeresboden darf Sandizell in großen Auktionshäusern versteigern und mit dem Erlös die nächste Expedition finanzieren. Das Schicksal der «San José» erzählt vom beginnenden Untergang des «Estado da Índia», wie die Portugiesen ihr Imperium im Fernen Osten nannten. Mächtige Gouverneure regierten vom indischen Goa aus die Geschicke des riesigen Seereiches. Doch zu Beginn des 17. Jahrhunderts, rund 100 Jahre nachdem Vasco da Gama 1498 den Seeweg in das Land der Gewürze und Seide gefunden hatte, drängten verstärkt Holländer und Briten in den Indischen Ozean vor, um die Vorherrschaft der iberischen Nation zu brechen. Strategisch besonders bedeutend war das portugiesisch besetzte Hormuz, am Eingang zum Persischen Golf. Als englische Schiffe in die Gewässer um das Eiland eindrangen, schickte Lissabon eilig eine Flotte los, bestehend aus der «Santa Teresa», der «San Carlos» und dem Flaggschiff «San José». Mit an Bord befand sich auch der designierte Gouverneur von Goa - kein Geringerer als der Urenkel des berühmten Vasco: Francisco da Gama. Doch bis Goa ist die San José nie gekommen: Vor der Küste Mosambiks verwickelten die Alliierten die überraschten Portugiesen in eine Seeschlacht, die sich über zwei Tage hinzog. «Santa Teresa» und «San Carlos» konnten entkommen, doch die «San José» sank mitsamt ihrer kostbaren Ladung. Francisco da Gama überlebte, aber er war Zeuge des Anfangs vom Ende des «Estado da Índia» geworden: Hormuz ging verloren, und viele portugiesische Posten entlang der Arabischen See sollten in den kommenden Jahren folgen. Ausgangspunkt für die Suche nach der «San José» ist die paradiesische Ilha de Moçambique. Vor der Insel verlief die stark befahrene Seeroute nach Indien und Ilha de Moçambique entwickelte sich zum bedeutenden Umschlagplatz und wichtigsten Hafen zwischen Lissabon und Goa. Der Film zeigt Nikolaus Graf Sandizell und seine Expeditionscrew bei ihrer akribischen Recherche in ehrwürdigen Lissabonner Archiven und auf den Weiten des Indischen Ozeans - dort, wo schon der legendenumrankte Sindbad gekreuzt sein sollJahr: 2005
Land: Deutschland

10:20
Dokumentation Jäger verlorener SchätzeAnfang der Neunzigerjahre steigt im Städtchen Whitewright, Texas, der erste Showdown im spektakulärsten Kunstraub des 20. Jahrhunderts. Schauplatz: die «First National Bank». Für den deutschen Kunstfahnder Willi Korte kommt der Moment der Wahrheit, als ein Bankbeamter drei Pappkartons aus dem Tresor holt. Sind die Preziosen, die einst König Heinrich gehörten, endlich gefunden? Und wenn ja, wie sind sie in die USA gekommen? Der Inhalt dieser Schachteln entscheidet über die Aufklärung des spektakulärsten Kunstraubs des 20. Jahrhunderts - und über das Schicksal des Historikers und Juristen Korte, der für die Fahndung seine Existenz aufs Spiel gesetzt hat. Die Spur des bedeutendsten Schatzes des Mittelalters verlor sich wenige Tage nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die SS ließ die unschätzbar wertvollen Kostbarkeiten auslagern, als die Front näherrückte. Amerikanische Truppen entdeckten die unterirdische Höhle, in der jene 50 Preziosen, darunter Evangelien und Reliquien aus Gold und Elfenbein, Edelstein und Bergkristall, versteckt waren. Doch von dem Schatz, der von Reichsgründer Heinrich und seinem Sohn Otto dem Großen im 10. Jahrhundert begründet worden war, fehlten zwölf seiner wertvollsten Stücke. Hat ein amerikanischer GI Teile des Schatzes geraubt, wie es das geheime «S3-Journal» der 4th U.S.-Cavalry Group vermuten lässt? Die Recherche führt Willi Korte auf die Spuren des Oberleutnants John T. Meador. Die Spur wird heiß, als Meadors Erben versuchen, die einmaligen Stücke zu Geld zu machen - mittels willfähriger Kunsthändler, die allzu gern behilflich sind, für das Diebesgut Millionenbeträge zu erzielen. Korte lässt nicht locker, bis die Stücke im Tresorraum der «First National» wieder auftauchen. Doch für Korte bedeutet dieser Tag kein Happy End. Während Millionen an die Meador-Erben fließen, mühsam als «Finderlohn» deklariertes Lösegeld, bleibt der Finder auf Schulden in sechsstelliger Höhe sitzen. Und in den Pappschachteln des John T. Meador finden sich nur zehn der zwölf fehlenden Schätze. Zwei Stücke aus dem Quedlinburger Domschatz fehlen bis heute. Der Film erzählt nicht nur den historischen Krimi und die Schatzjagd Richtung Texas. Er beleuchtet erstmals, wie sich angesehene Kunstexperten und Auktionshäuser wie das renommierte Christie's mit geradezu krimineller Energie an der Hehlerei des Quedlinburger Domschatzes beteiligten. Willi Korte öffnet erstmals vollständig seine Ermittlungsakten, ermöglicht Zugänge zu nie befragten Interviewpartnern - und nimmt die Schatzjagd wieder auf. Ein bislang unbekannter Informant hat einen Tipp - es geht um die beiden fehlenden Stücke. Mehr als zehn Jahre nach dem Showdown von Texas steigt jetzt der Schlussakt im Jahrhundert-Krimi um den Jahrhundert-DiebstahlJahr: 2007
Land: Deutschland

11:05
Magazin - GesellschaftGeheimakte SophienschatzEs ist der größte Kunstraub der DDR. Im September 1977 stehlen unbekannte Täter den bedeutendsten archäologischen Fund der sächsischen Geschichte aus dem Dresdner Stadtmuseum. Einhundert Ringe aus purem Gold, Dutzende Armbänder und Ketten aus Gold und Emaille sowie acht goldene Ordensketten. Der Sophienschatz ist millionenschweres Kulturgut und Publikumsliebling der Dresdner. Den unbekannten Dieben aber gelingt nicht nur der Coup bei helllichtem Tag. Trotz Kamera-Überwachung des Museums, trotz der größten Fahndungsaktion in der Geschichte der DDR, trotz zwölf Verdächtiger und 3600 Vernehmungen - die Täter werden nicht gefasst. Auch der Schatz bleibt verschwunden. Seit Dezember 1977 gilt der Fall als Cold Case. Deshalb bleibt der Coup von Dresden auch der einzige ungelöste Fall von Jürgen Oelsner. Oelsner ist eine Art Vorzeige-Cop der DDR: Er verhaftete Honecker und die RAF-Terroristin Susanne Albrecht, er ermittelte gegen Stasi-Chef Mielke. Als Ermittler im Dresden-Coup jedoch fand er weder Schatz noch Täter. Bis zu jenem Tag im Juli 1999, als sich bei Jürgen Oelsner, dem neuen Dezernatsleiter für Sonderaufgaben im Landeskriminalamt Sachsen, ein Tippgeber aus der Kunstszene meldet. Der Sophienschatz sei in Oslo. Der jetzige Besitzer wolle den Schatz verkaufen. Die Polizei müsse schnellstens handeln, denn die Gefahr, dass der Schatz erneut in dunklen Kanälen des internationalen Kunsthandels verschwinde, sei sehr groß. Einen Monat und eine Interpol-Blitzfahndung später sitzt Oelsner im Flugzeug nach Oslo. Als Käufer getarnt will er den Schatz identifizieren und zurückbringen. Der konspirative Coup gelingt - 22 Jahre nach dem Raub kehrt der Sophienschatz nach Dresden zurück. Aufgeklärt ist Oelsners letzter Fall damit aber noch nicht. Denn Täter und Hintermänner bleiben nach wie vor im Dunkeln. Erst im Sommer 2008 liefern ZDF-Recherchen den letzten Puzzlestein. Ein Regierungs-Insider aus dem Umfeld des DDR-Kunsthandels sagt aus, der Auftrag zum Schatzraub sei aus dem Regierungsapparat gekommen, und zwar direkt aus dem Büro von Stasi-Chef Mielke. Es wäre ein, auch zwanzig Jahre nach dem Mauerfall, kaum bekanntes Stück DDR-Regierungskriminalität
11:50
Reportage Die Spur des Geldes (138)Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Antike Herrscher wie Krösus und Alexander der Große nahmen ebenso Einfluss auf die Geschichte des Geldes wie die ersten großen Bankhäuser, die während der Renaissance in Italien entstanden. Bankencrash und Staatsanleihe sind keine Erfindung der Moderne. Der Siegeszug der Münze beginnt im 6. Jahrhundert vor Christus unter dem lydischen König Krösus, der als Erster die sogenannten Kurantmünzen einführt. Das heißt Münzen, deren Wert durch den Metallgehalt, Silber oder Gold, gedeckt wird und immer gleich bleibt. Schnell löst das Münzgeld andere Zahlungsmittel ab und verbreitet sich in der antiken Welt. Im Schatten von Alexander dem Großen erobert auch die von ihm ausgegebene Währung die Welt, denn der Makedonier lässt überall sein eigenes Geld prägen, so dass man von Makedonien über Ägypten bis an den Indus mit der gleichen Währung zahlen konnte. Wie schnell es zu einer Inflation kommen kann, zeigt das Beispiel von Mansa Musa, dem reichsten Mann der Welt, der im 14. Jahrhundert dafür sorgte, dass in Kairo das Gold innerhalb kürzester Zeit mehr als ein Drittel seines Wertes verlor. Nur wenige Jahre später ruinierte der Bankencrash von Florenz ganze Volkswirtschaften. International operierende Bankhäuser wie die Bardi finanzierten das Luxusleben der Herrscher und ließen sich dafür Steuern und Zölle überschreiben. Eine Weile ging alles gut, doch als die Herrscher zahlungsunfähig wurden, stürzten auch die Banken. Und doch sind bis heute viele Begriffe aus der Bankensprache noch in Gebrauch: Konto, Skonto, Saldo oder Kredit - sie alle stammen aus dem ItalienischenJahr: 2015
Land: Deutschland

12:35
Reportage Die Spur des Geldes (139)Christian Berkel verfolgt die Entwicklung des Geldes von der Antike bis zur Gegenwart. Die Geschichte zeigt: Geld bringt Fortschritt, ist aber auch Auslöser fataler Krisen und Katastrophen. Der Kaufmann Jakob Fugger, Zahlengenie und Spieler John Law und der Stratege Nathan Rothschild - sie alle setzten Meilensteine in der Entwicklung des Geldes und schufen die Grundlagen für das moderne Finanzsystem. Wer im 16. Jahrhundert Kunde bei dem deutschen Kaufmann Jakob Fugger war, konnte sehr viel unbekümmerter reisen als viele seiner Zeitgenossen. Ein weit verzweigtes Netz von Faktoreien in ganz Europa, verbunden mit einem der ersten regelmäßigen Nachrichtendienste, sorgte dafür, dass man überall Geld abheben oder einzahlen konnte. Dies änderte aber nichts daran, dass man sich noch immer mit schwerem Münzgeld abschleppen musste, beziehungsweise, dass so manche Münze gar nicht mehr in den Umlauf kam, weil sie in Schatzkammern oder Sparstrümpfen gehortet wurde. Der Schotte John Law wollte das ändern und überzeugte den Regenten von Frankreich im 18. Jahrhundert davon, Papiergeld einzuführen. Eine geniale Idee, wenn man der Versuchung widersteht, mehr Geld zu drucken, als durch Werte gedeckt ist. In Frankreich schaffte man es nicht und kehrte schnell wieder zu den Münzen zurück. Bis weit ins 19. Jahrhundert blieben Münzen die bevorzugte Währung in Europa und sorgten unter anderem auch für den rasanten Aufstieg des Bankhauses Rothschild. Ein Blick in die Geschichte des Geldes zeigt, dass es immer wieder ähnliche und scheinbar unaufhaltsam wiederkehrende Mechanismen sind, die Entwicklungssprünge und Wirtschaftswachstum, aber auch Spekulationsblasen und Finanzkrisen auslösen. Damals wie heute spielen der Traum vom schnellen Reichtum, das wirtschaftliche Kurzzeitgedächtnis sowie Fehlentscheidungen, Psychologie, Politik und der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, eine Rolle. Allerdings sorgt die Globalisierung dafür, dass Finanzkrisen heute keinen Halt mehr vor Landesgrenzen machenJahr: 2015
Land: Deutschland

13:20
Dokumentation - GeschichtsfilmGroße VölkerEs gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre. Doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckeltJahr: 2014
Land: Deutschland
Regie: Cristina Trebbi / Susanne Utzt

14:05
Dokumentation Der Limes (1)Eine schwer befestigte Grenzanlage zieht sich vor beinahe 2000 Jahren quer durch ganz Europa - der Limes. Ein Bollwerk von Nordbritannien bis zum Schwarzen Meer. Das Team von «Schliemanns Erben» spürt den immer noch vorhandenen Resten des Schutzwalls nach und begleitet Wissenschaftler, die mit ausgefallenen Ideen das Geheimnis des Limes zu enträtseln versuchen. Wozu diente der Grenzwall gegen die Barbaren? Das römische Weltreich reichte von den Wüsten Afrikas bis in den Nordatlantik. Kriegsschiffe sichern die Flussgrenzen Rhein und Donau, den «nassen Limes». Palisaden, Wall und Graben, vier Meter hohe Mauern und Kastelle bilden den Landlimes quer durch Germanien, das wilde «Barbaricum». Der nördlichste Außenposten Roms war Britannien. Auch dort trennte eine Mauer die Bürger des Imperiums von den Barbaren: der Hadrianswall. Aus einem aufblasbaren Heißluftschiff, das exklusiv und zum ersten Mal für die zweiteilige Fernsehdokumentation den römischen Grenzwall befuhr, erkennen wir die gewaltigen Ausmaße des Limes in Britannien: 15 Kastelle, in denen eine 12 000 Mann starke Armee stationiert war. 120 Kilometer Mauer, 80 befestigte Tore, 158 Beobachtungstürme und hunderte Kilometer schnurgerader Verbindungsstraßen gehörten zum Verteidigungssystem Hadrianswall. Wie in Germanien lebten auch hier jenseits der Grenze etliche verschiedene Stämme. Sie liebten ihre Freiheit und Unabhängigkeit. Eine Zentralmacht, wie sie der Kaiser in Rom darstellte, akzeptierten sie nicht. Zur Sicherung der römischen Gebiete östlich des Rheins und nördlich der Donau in den Provinzen Obergermanien und Raetien wurde ein zunächst hölzerner Palisadenwall gegen das Barbaricum errichtet: Der Obergermanisch-Raetische Limes lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern. In seinem Endausbau erstreckte er sich über eine Länge von rund 550 Kilometern von Rheinbrohl in Rheinland-Pfalz bis an die Donau südwestlich von Regensburg. Damit ist der Obergermanisch-Raetische Limes nach der Chinesischen Mauer das zweitlängste Bauwerk der Menschheit. Mit seinen etwa 900 Wachttürmen und 120 größeren und kleineren Truppenlagern, die durch ein logistisch ausgefeiltes System miteinander verbunden waren, ist der Grenzwall Weltkulturerbe der UNESCO. Auch hier gelangen dem Filmteam spektakuläre Aufnahmen mit dem Heißluftschiff, von Römerturm 1 am Rhein über die Saalburg, diesem wilhelminischen Traum vom Imperium, bis zum Donaudurchbruch. Die Erinnerung an die Bedeutung der Sperranlage verblasste im Laufe der Jahrhunderte. Die Wachttürme zerfielen zu Schutthaufen, ihre Steine wurden wie die Mauern der Kastelle als Baumaterial verwendet, die 80 Kilometer lange schnurgerade mächtige Befestigungsmauer galt als vom Teufel errichtet. Erst vor gut einem Jahrhundert konnte von der damaligen Reichs-Limeskommission der Verlauf des Bollwerks gegen die Barbaren nachgezeichnet werden. Seither wird ausführlich geforscht, rekonstruiert und weitergegraben. So wissen wir genau, woher Öl, Oliven und Wein der Wachsoldaten an der Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis stammten. Und auch woher das römische Geschirr kam, das auf germanischer Seite freigelegt wurde. Doch nicht alle Barbaren wollten bloß Handel treiben. In Franken gruben Archäologen zwei Germanensiedlungen aus, die nur zwei Kilometer voneinander entfernt lagen. Während das eine Dorf von den Römern verplombte Waren geliefert bekam, gingen die zugewanderten Elbgermanen des zweiten Dorfes auf Plünderungszüge jenseits des Limes. Es gab germanische «Freunde», die sich arrangiert hatten, und zuwandernde aggressive «Feinde» Roms. Der Limes war keine unüberwindliche Festungsanlage und sollte es auch nicht sein
14:50
Dokumentation Der Limes (2)Die Dokumentation gibt überraschende Einblicke in das Leben am Grenzwall und die alltäglichen Konfrontationen Roms mit den Barbaren. Wie begegneten die Römer der «Gefahr am Limes"? «Der Limes (2)» stellt auch den «Glücksfall» eines frühen völkerübergreifenden, vereinten Europas mit einem Recht, einer Währung, einem politischen System und einer Sprache zur Diskussion. Es gibt heute noch viel zu entdecken. Vom hohen Norden Britanniens bis zum Schwarzen Meer zog sich eine Tausende Kilometer lange Grenze quer durch ganz Europa: der Limes, der «Eiserne Vorhang» des römischen Weltreichs. Flüsse, Palisaden, Mauern bildeten Roms Bollwerk gegen die Barbaren. Am Limes entstanden blühende Metropolen, gegründet von den römischen Eroberern, geschützt von einem gewaltigen Grenzzaun und den Legionen. Doch wie gefährdet waren diese Städte? Wie dicht war der Limes, hielt er den Angriffen der Stämme aus dem Norden stand? Was geschah, als das Imperium Romanum Schwäche zeigte? Fragen, denen die Dokumentation nachgeht. Fragen, die heute gar nicht einfach zu beantworten sind, da das einst mächtigste Bauwerk Europas an vielen Stellen oberirdisch unsichtbar geworden ist, verschwunden, von der Zeit verschluckt. Ein Infrarot-Laserscanner unter einem Helikopter soll das Bodenprofil am Raetischen Limes zentimetergenau abtasten. Der Trick: Der Scanner «sieht» durch Bäume, Büsche, Feldfrüchte hindurch auf den Boden. Ebenso faszinierend ist die Arbeit von Geodäten, die den Verlauf des Limes in Baden-Württemberg erkunden. Nach Tausenden Messungen liefern sie ein beinahe unglaubliches Ergebnis: Die Grenzlinie hat auf einer Strecke von 50 Kilometern nur eine Abweichung von 90 Zentimetern. Im Kastell von Ruffenhofen in Franken war unter anderem auch die Kavallerie des Kaisers stationiert. Das haben die Forscher herausgefunden, obwohl die Anlage heute in der Landschaft nicht mehr sichtbar ist und bisher auch nicht ausgegraben wurde. Mit den Mitteln der Geophysik wurde die Anlage wieder sichtbar gemacht, ohne zu Hacke und Spaten zu greifen. Radarwellen, elektrische Ströme und das Erdmagnetfeld verrieten dem Geophysiker Jörg Fassbinder auch die Anwesenheit der römischen Kavallerie vor 1800 Jahren, durch auffällig strahlende magnetische Bakterien, die im Pferdemist gedeihen. Ende des 2. Jahrhunderts braute sich in den Wäldern Germaniens etwas zusammen. Die alte Ordnung der Stämme schien sich aufzulösen. Das Klima hatte sich geändert, es wurde deutlich kälter und trockener. Die Ernteerträge gingen zurück, die Bäume wuchsen langsamer nach, die Ressourcen wurden immer knapper. Die Stämme im Barbaricum drängten gen Süden. Das reiche Imperium lockte. Mit jeder Missernte nahm der Druck auf die Grenze zu. Immer größere Invasionswellen brandeten gegen den Limes. Aus gelegentlichen Raubzügen wurde der Beginn einer Völkerwanderung, die zu einer ernsthaften Bedrohung des Imperiums wurde. Mit dem Heißluftschiff verfolgt «Der Limes (2)» den Landlimes bis zu seinem Ende im bayerischen Eining an der Donau. Der Fluss war eine Schlagader des antiken Verkehrs. Doch an der Donau wartete auch Verlockendes auf die römischen Ruder-Soldaten: südliches Dolce Vita in Carnuntum, eine der am besten erforschten römischen Städte am Limes. Die reiche Grenzstadt sollte über Jahrhunderte als Legionslager eine zentrale Rolle im Abwehrkampf gegen die Barbaren spielen. Ihr Ende ist unblutig. Den Herrschern aus Rom ging schlichtweg das Geld aus
16:15
Reportage Callin' Mr. Brain (3)"Callin' Mr. Brain» fragt nach den größten Rekorden, Stars und Mysterien der Geschichte und geht der Frage nach, was typisch deutsch ist. Moderator William Cohn hat den Überblick. Was hat der Atlantische Ozean mit unseren Fußnägeln gemeinsam? Oder Kleopatra mit Beate Uhse? William Cohn präsentiert kuriose Zusammenhänge und skurrile Fakten zu einem spannenden Thema. Höher, schneller, weiter: Seit Ewigkeiten messen wir Menschen uns in den verrücktesten Disziplinen. Wir springen aus 39 Kilometern Höhe, um die Schallmauer zu durchbrechen, balancieren auf dem Hochseil über den Grand Canyon oder sprinten 100 Meter in 9,58 Sekunden. Grund genug, in «Callin' Mr. Brain - Großartige Rekorde» die verrücktesten Superlative und beeindruckendsten Höchstleistungen einmal genauer anzusehen. Was ist das älteste Lebewesen unseres Planeten? Welches das längste Bauwerk? Kaum vorstellbar, dass es mal Pyramiden oder Kirchen waren, die dem Himmel am nächsten kamen. Von 1880 bis 1884 sicherte sich sogar der Kölner Dom den Titel «höchstes Gebäude der Welt». In die bunt gemischte Gruppe der «Großartigen Rekorde» haben es aber auch Kandidaten geschafft, die man hier vielleicht nicht unbedingt erwartet hätte. Etwa den Rekordhalter im langsamsten Marathonlauf. Seine Siegerzeit: 54 Jahre, 8 Monate, 6 Tage, 5 Stunden, 32 Minuten und 20,3 Sekunden
17:00
Serie - KrimiDeath in Paradise (5)Detective Inspector Richard Poole soll den Häftling Leon Hamilton nach Sainte Marie überstellen. Dafür wird er extra an ihn gekettet. Doch auf dem Boot wird Hamilton hinterrücks erstochen. Mittel und Gelegenheit sind schnell ausgemacht. Jeder auf der Fähre hätte in dem Chaos den Mord begehen können. Viele Menschen hätten auch ein Motiv: Hamilton hat die halbe Insel mit seinem pleite gegangenen Bauprojekt um ihr Geld gebracht. Besonders schwer getroffen hat es den Investor Gordon Foster, der sich im volltrunkenen Zustand erkundigt hatte, wie viel es kosten würde, Hamilton zu beseitigen. Und so fällt der Verdacht erst einmal auf den Möchtegernkiller Samuel King. Fidel und Dwayne jagen derweil eine falsche Bettlerin, die auf dem Markt Touristen bestiehlt. Dann wird plötzlich Leon Hamiltons Witwe Ann, die extra aus Guadeloupe eingeflogen war, um die Leiche zu identifizieren, tot aufgefunden. Der Fall wird immer verworrener. Erst als sich Fidels falsche Bettlerin als junger Mann in Frauenkleidern entpuppt, geht Detective Inspector Poole ein Licht auf Weitere InformationenJahr: 2011
Land: Großbritannien
Regie: Alfred Lot
Buch: Harry Holmes / Robert Thorogood
Darsteller: Ben Miller (DI Richard Poole) / Sara Martins (Camille Bordey) / Danny John-Jules (Dwayne Myers) / Gary Carr (Fidel Best) / Élisabeth Bourgine (Catherine) / Colin Salmon (Vincent Carter)

17:50
Serie - KrimiDeath in Paradise (6)Nachts wird in den Lagerschuppen einer Tauchschule eingebrochen, ohne dass etwas gestohlen wird. Am nächsten Tag wird ein Angestellter tot aufgefunden: im Tauchanzug im Wasser. Inspector Poole hat Tropenfieber. Daher müssen Fidel und Dwayne allein ermitteln. Die beiden erhalten Unterstützung: Eine Polizeikollegin übernimmt das Kommando. Da ihre Methoden problematisch sind, greifen Dwayne und Fidel zu ungewöhnlichen Mitteln Weitere InformationenJahr: 2011
Land: Großbritannien
Regie: Alfred Lot
Buch: Robert Thorogood
Darsteller: Ben Miller (DI Richard Poole) / Sara Martins (Camille Bordey) / Danny John-Jules (Dwayne Myers) / Élisabeth Bourgine (Catherine) / Alex Lanipekun (Benjamin Lightfoot) / Riann Steele (Abigail Lightfoot)

18:45
Serie - AbenteuerHooten & the LadyDie Museumkuratorin Alex und der Schatzsucher Hooten sind ein ungleiches Team. Gemeinsam bereisen sie die Welt, erleben Abenteuer und erkunden Geheimnisse und Mythen der Menschheit. Alex möchte in Ägypten eine Grabung durchführen. Sie glaubt, das Grab Alexanders des Großen gefunden zu haben. Als ein griechischer Geheimbund davon erfährt, gerät auch Hooten in Gefahr. Alex muss ihr archäologisches Geschick nutzen, um die Gegner zu überlisten. Der griechische Archäologe Dr. Yannaras und sein Team haben vor Alex Genehmigungen erhalten und sind mit erfolglosen Ausgrabungen beschäftigt. Hooten begibt sich auf eigene Faust zur Ausgrabungsstätte und sprengt den Eingang zu Alexanders Grab frei. Er stiehlt ein Medaillon aus der Gruft, das er am Abend beinahe beim Würfeln in einer Kneipe verliert. Dort wird der griechische Geheimbund auf ihn aufmerksam. Das Bündnis wird zu einer ernsthaften Bedrohung für Alex und Hooten Weitere InformationenJahr: 2016
Land: Großbritannien
Regie: Justin Molotnikov
Buch: R. Zajdlic / T. Jordan / J. Payn
Darsteller: Michael Landes (Hooten) / Ophelia Lovibond (Lady Alexandra Spencer-Parker) / Jessica Hynes (Ella Bond) / Shaun Parkes (Clive Stephenson) / Manuel Cauchi (Professor Gohar) / Blake Ritson (Doktor Yannaras)

19:30
Serie - AbenteuerHooten & the LadyDie Museumkuratorin Alex und der Schatzsucher Hooten sind ein ungleiches Team. Gemeinsam bereisen sie die Welt, erleben Abenteuer und erkunden Geheimnisse und Mythen der Menschheit. Alex erhält einen Hinweis, dass sich in Bhutan ein von Buddha verfasstes, wertvolles Schriftstück befinden soll. Der verschuldete Hooten hofft, daraus Kapital schlagen zu können. In Bhutan wird er jedoch von einer alten Dame vergiftet. Hooten wird von einem Handlanger seines Schuldners nach Bhutan begleitet. Alex fährt mit ihnen in ein kleines Bergdorf. Dort begegnen sie der alten Dame Kapila, die eine Karte besitzt, auf der das Versteck der Schriftrolle eingezeichnet ist. Ihr Mann war einst aufgebrochen, um das Manuskript zu finden, aber er kehrte nie zurück. Kapila vergiftet Hooten und will ihm das Gegengift nur geben, wenn er ihr die Schriftrolle bringt Weitere InformationenJahr: 2016
Land: Großbritannien
Regie: Judtin Molotnikov
Buch: J. Povey / T. Jordan / J. Payne
Darsteller: Michael Landes (Hooten) / Ophelia Lovibond (Lady Alexandra Spencer-Parker) / Jessica Hynes (Ella Bond) / Joanna Scanlan (Penny McQuinn) / Vanessa Cooke (Kapila) / Shaun Parkes (Clive Stephenson)

20:15
Serie - KrimiBella BlockDie lebenslustige Manu Burbuleta ist verschwunden. Ihr Freund Felix Dessel wendet sich Hilfe suchend an Bella Blocks Kollegen Jan , mit dem er seit der Polizeischule befreundet ist. Jan Martensen wiederum bittet seine Chefin, sich des Falls anzunehmen. Als dann zwei Nachbarn unabhängig voneinander behaupten, Manu getötet zu haben, steht die Kommissarin vor einem Rätsel. - Fesselndes Krimispiel, das durch starke Schauspieler überzeugt
Jahr: 2005
Land: Deutschland
Regie: Christian von Castelberg
Buch: Christian Jeltsch
Produktion: Mick Danilow / Selma Brenner / Norbert Sauer
Darsteller: Hannelore Hoger (Bella Block) / Rudolf Kowalski (Simon Abendroth) / Devid Striesow (Jan Martensen) / Gudrun Ritter (Anna Luckner) / Johann Adam Oest (Otto Luckner) / Stephan Kampwirth (Felix Dessel)

21:50
TV-Film - KrimiTod einer PolizistinVor 15 Jahren wurde eine Polizistin erschossen, der flüchtige Verbrecher Frank Keller rasch als Mörder verurteilt - obwohl er seine Unschuld beteuerte. Jetzt ist er ausgebrochen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Polizei heftet sich an seine Fersen, allen voran der bereits pensionierte Bruno Theweleit. - Jürgen Vogel vs. Götz George: ein nervenaufreibendes Crime-Duell von Grimmepreisträger Matti Geschonnek ("Ein großer Aufbruch") Weitere Informationen
Jahr: 2012
Land: Deutschland
Regie: Matti Geschonneck
Buch: Magnus Vattrodt / Bernd Lange
Produktion: Silke Schulze-Erdel / Wolfgang Cimera
Darsteller: Götz George (Bruno Theweleit) / Jürgen Vogel (Frank Keller) / Rosalie Thomass (Lena Frey) / Uwe Kockisch (Günther Lehmann) / Uwe Preuss (Michael Pacht) / Michael Schenk (Wolfgang Henning)

23:20
Serie - KrimiEin starkes Team (43)Das Berliner Team muss den Tod eines Mannes klären, dessen Fön ins Badewasser fiel. Vieles spricht dafür, dass Martin Kirchner Selbstmord begangen hat. Die Reederei, die er mit Bruder und Mutter führte, stand vor dem Bankrott, Ehefrau Milena hatte einen Geliebten. Doch Verena und Otto sind nicht überzeugt, dass es Freitod war. Zudem benimmt sich Polizeikollege Yüksel am Tatort merkwürdig. Hält er Informationen zurück?Jahr: 2009
Land: Deutschland
Regie: Markus Imboden
Buch: Katrin Bühlig
Produktion: Norbert Sauer
Darsteller: Maja Maranow (Verena) / Florian Martens (Otto) / Kai Lentrodt (Ben) / Tayfun Bademsoy (Yüksel) / Arnfried Lerche (Reddemann) / Jaecki Schwarz (Sputnik)




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