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Kritik: Vorwärts Immer! (2016)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 1 / 5

Franziska Meletzkys Verwechslungskomödie "Vorwärts immer!" macht leider keinen Spaß. Denn der gut aufgelegte Hauptdarsteller Jörg Schüttauf ("Der Staat gegen Fritz Bauer", 2015) steht hier auf verlorenem Posten und spielt bemüht, aber vergeblich gegen die vielen unübersehbaren Schwächen dieser Produktion an.

Meletzkys Regie und Markus Thebes Drehbuch ergänzen sich dabei in ihrer Einfallslosigkeit perfekt: Was als turbulenter Kinospaß gedacht war, entpuppt sich schnell als vorhersehbare, umständlich erzählte Dramödie auf TV-Niveau. In reizlosen Bildern und begleitet von einem penetranten musikalischen Underscoring entwickelt sich hier ein Plot ohne Höhepunkte.

Viel zu wenige Gags zünden und auch der historische Hintergrund bleibt austauschbare Staffage. Statt bissig zu kommentieren oder die Absurdität des Systems DDR vor Augen zuführen, verliert sich "Vorwärts immer!" in belanglosem Klamauk und einer unglaubwürdigen Liebesgeschichte.

Fazit: Franziska Meletzkys Verwechslungskomödie "Vorwärts immer!" bietet bloß belanglosen Klamauk. Selbst der gut aufgelegte Hauptdarsteller Jörg Schüttauf kann der reizlosen Inszenierung und dem vorhersehbaren Plot nichts entgegensetzen.





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