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Milk (2008)

Biopic von Gus Van Sant mit Sean Penn als US-Politiker und Bürgerrechtler der Schwulen- und Lesbenbewegung, Harvey MilkUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.8 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


San Francisco, 1972. Harvey Milk (Sean Penn) und sein Partner Scott Smith (James Franco) haben vom Leben in New York die Nase voll und suchen ihr Glück an der Westküste. Sie eröffnen im Arbeiterviertel Castro einen kleinen Fotoladen: „Castro Cameras“. Bald wird das Geschäft als Treffpunkt und Nachrichtenbörse zum Mittelpunkt des Viertels, vor allem dank Harvey Milks herzlichen, überschäumenden Temperaments. Es dauert nicht lang, bis Milk seinen Hang zur Politik entdeckt: Sein Anliegen sind die Interessen der kleinen Leute seines Viertels – und die der schwulen Community. Milk organisiert Straßenfeste im Castro District, und er steht stets an der Spitze, wenn es gegen Diskriminierung zu protestieren gilt. Während dreier Wahlkampagnen für den Stadtrat von San Francisco gewinnt Milk unzählige Helfer und Freunde dazu, vor allem sein Berater Cleve Jones (Emile Hirsch) steht ihm unermüdlich zur Seite. Doch in dieser Zeit zerbricht die Beziehung zu seinem langjährigen Geliebten Scott. An der Seite seines neuen Partners Jack Lira (Diego Luna) schafft Milk bei der Wahl 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat. Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als Todfeind...

Bildergalerie zum Film

Sean Penn (Mitte) und Diego Luna (Mitte rechts) als Harvey ...Josh Brolin in 'Milk'Sean Penn und Victor Garber in 'Milk'Alison Pill in 'Milk'Emile Hirsch in 'Milk'Sean Penn in 'Milk'

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Drama, Biopic
Länge: 128 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 19.02.2009
Regie: Gus Van Sant
Darsteller: Carol Ruth Silver, Josh Brolin, Douglas Smith
Verleih: Constantin Film

Awards - Oscar 2009Weitere Infos


ZusatzinformationAlles anzeigen

Harvey Milk – Eckdaten eines Lebens

1930 Harvey Bernard Milk wird am 22. Mai in Woodmere im [...mehr] US-Bundesstaat
New York geboren.

1947 High-School-Abschluss.

1951 Abschluss an der New York State University in Mathematik; geht zur
Marine.

1955 Ehrenhafte Entlassung aus der Marine; Arbeit als High-School-Lehrer.

1963 Neuer Job bei einer Investmentgesellschaft an der Wall Street.

1968 Umzug nach San Francisco zusammen mit seinem Partner, dem
Schauspieler Jack McKinley; neuer Job in San Francisco im Finanzwesen.

1970 Milk wird entlassen und geht zurück nach New York.

1972 Rückkehr nach San Francisco mit seinem neuen Partner Scott Smith.

1973 Milk und Smith eröffnen „Castro Camera“.
Milk organisiert einen Boykott gegen die Brauerei Coors, zusammen mit
Gewerkschaftler Allan Baird.
Dick Pabich und Jim Rivaldo stoßen als politische Strategieberater dazu;
Frank Robinson als Milks Redenschreiber.
Milks erste, erfolglose Kandidatur für den Stadtrat.

1974 Milk wird zu einer leitenden Figur des Gewerbevereins des Castro-
Viertels; erstmalig organisiert er das jährliche Straßenfest.
Michael Wong fängt bei Milk als Berater an.

1975 Danny Nicoletta, schon länger Kunde bei „Castro Camera“, fängt als
Angestellter im Laden an.
Milks zweite, ebenfalls erfolglose Kandidatur für den Stadtrat.
George Moscone, ehemaliger kalifornischer Senator, wird zum
Bürgermeister von San Francisco gewählt.

1976 Cleve Jones stößt zu Milks Team dazu.
Vergebliche Kandidatur Milks um einen Sitz in der kalifornischen State
Assembly.

1977 Milk trennt sich von Smith; sein neuer Partner ist Jack Lira.
Anne Kronenberg verstärkt Milks Team als Wahlkampfmanagerin.
Auch begünstigt durch ein neues Wahlsystem mit einzelnen Wahlkreisen
wird Milk als Abgeordneter für den „District 5“ in den Stadtrat von San
Francisco gewählt – als erster bekennender Homosexueller landesweit.

1978 Amtseinführung, zusammen mit dem ebenfalls neu gewählten Dan White,
einem früheren Feuerwehrmann, und der Frauenrechtlerin Carol Ruth
Silver.
Veranlasst durch den Fall des schwulen Lehrers Tom Ammiano, bewirkt
Milk mit der Unterstützung von Silver und Moscone eine städtische
Antidiskriminierungsverordnung.
Milk nimmt an der Gay Freedom Day Parade teil, bei der zum ersten Mal
die Regenbogenflagge der Bewegung enthüllt wird.
Kampagne Milks und seiner Unterstützer gegen die Gesetzesinitiative
„Proposition 6“ des kalifornischen Senators John Briggs, die zum Ziel
hatte, Homosexuelle aus dem Schuldienst zu entfernen – im November
wird die „Proposition 6“ abgelehnt.
Am 10. November tritt Dan White von seinem Amt zurück, überlegt es sich
nur wenige Tage später anders und beantragt, seinen Rücktritt zu
annullieren – was abgelehnt wird.
Am 27. November erschießt White Milk und Moscone im Rathaus von San
Francisco. In der Nacht ziehen 30.000 Menschen in einem
Schweigemarsch durch die Stadt.
Am 2. Dezember streuen Milks Freunde seien Asche in den Pazifik.
Am 4. Dezember tritt Dianne Feinstein als Moscones Nachfolgerin das
Amt des Bürgermeisters an.

1979 Im Mai wird White, der sich auf mangelnde Zurechnungsfähigkeit berufen
hatte, wegen Totschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die als zu mild
empfundene Strafe löst schwere Krawalle in der Stadt aus, die sog. „White
Night Riots“.

1984 White wird auf Bewährung entlassen; im Oktober 1985 begeht er in der
Garage seines Hauses Selbstmord.

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