Dieser Film über Liebe und Freundschaft erzählt die Geschichte zweier Menschen, die durch ihr außergewöhnliches Schicksal zusammengebracht werden: Was für eine unglückliche Situation für den sensiblen und schüchternen Künstler Richard, denn ausgerechnet er bekommt 120 Stunden Sozialarbeit aufgebrummt und muß diese auch noch bei der vorlauten Jane ableisten. Dort wartet eine ganz besondere Herausforderung auf ihn: Die an den Rollstuhl gefesselte Jane hat einen Wunsch. Richard soll einen Mann für sie finden, der sie von ihrer Jungfräulichkeit "befreit". Kein leichtes Unterfangen, wie sich bald herausstellt…
Er ist todunglücklich und träumt vom Fliegen, sie ist todkrank und träumt vom Sex: Kenneth Branagh ("Celebrity") und Helena Bonham Carter ("Die Flügel der Taube"), im wahren Leben längst ein Paar, verkörpern in dieser poetischen Tragikomödie des Briten Paul Greengrass ein Liebespaar wider Willen, dessen Chancen auf eine gemeinsame Zukunft nicht zum besten stehen.
Helena Bonham Carter brilliert dabei in der Rolle der körperlich schwerstbehinderten Rollstuhlfahrerin Jane, die sich in den exzentrischen Künstler Richard (Branagh) verliebt, der sie im Rahmen einer ihm auferlegten Sozialarbeit betreuen soll.
Schade, daß der 99 Minuten lange Film ein wenig zu sehr auf der Toleranz- und Mitleidsmasche reitet und so am Ende gleich in doppelter Hinsicht einen Absturz erleidet.