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Helena Bonham Carter (52)

Wissenswertes

Geboren: ✹ 26. Mai 1966 in Golders Green, London, England
Größe: 164 cm

spricht fließend französisch

Johnny Depp ist der Patenonkel ihrer zwei Kinder mit Tim Burton

Sie und Tim Burton bewohnen zwei nebeneinanderliegende Häuser im Londoner Promi-Viertel Belsize Park

Helena war von 1995 bis 99 mit Kenneth Branagh liiert

Im Februar 2012 wurde sie von der Queen als "Commander of the Order of the British Empire" (CBE) ausgezeichnet

Golden Globe 2011
The King's Speech
The King's Speech
Beste darstellerische Leistung (weibliche Nebenrolle)
2010

Oscar 2011
The King's Speech
The King's Speech
Beste Nebendarstellerin
2010


Bildergalerie

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Biographie

Helena Bonham Carter entstammt der britischen Oberschicht: Ihre Mutter Elena (geborene Propper de Callejón) ist Psychotherapeutin. Ihr Vater, Raymond Bonham Carter (1929-2004) war Bankier und Mitglied im House of Lords. Er ist der Sohn des englischen Liberalen Sir Marice Bonham Carter. Der Vater von Helenas Großmutter Violet Bonham Carter war der Premierminister Herbert Henry Asquith (1908–1916). Ihre Großmutter mütterlicherseits, Hélène Fould-Springer, war Jüdin. Sie ist die Tochter des Barons Eugène Fould-Springer (eines französischstämmigen Bankiers) und Marie Cecile Von Springer (die Tochter des österreichischen Industriellen Baron Gustav von Springer). Ihr Großvater mütterlicherseits, der spanische Dipolomat Eduardo Propper de Callejón, rettete während des Zweiten Weltkrieges tausende von Juden vor dem Holocaust. Helena hat noch zwei ältere Bruder, Edward Henry (*1960) und Thomas Bonham Carter (*1961).

Helena besuchte Privatschulen, zunächst die South Hampstead High School, später die Westminster School. 1979 gewann sie einen Schreib-Wettbewerb und verwendete das Preisgeld, um sich in das Schauspielerregister "Spotlight" eintragen zu lassen - obwohl sie keinerlei Ausbildung in dem Bereich hatte. Ihren ersten Auftritt landete sie mit 16 Jahren, in einem TV-Werbespot. Dem folgte eine kleinere Rolle im TV-Mysterydrama "Es geschah am See". Ihre erste Hauptrolle war der Titelpart im Kostümdrama "Lady Jane" (1986), an der Seite von Patrick Stewart. Der Durchbruch gelang ihr im selben Jahr als Lucy Honeychurch in James Ivorys gefeierter Literaturverfilmung "Zimmer mit Aussicht", die sie bereits 1985 gedreht hatte. Mit Parts in weiteren Historiendramen wie "Wiedersehen in Howards End" (1992), "Was ihr wollt" (1996) und "The Wings of the Dove" (1998) zog sie sich den Spitznamen "Korsettkönigin" zu. Für letzteren Film ergatterte sie außerdem eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin.

1999 wagte Helena einen radikalen Imagewechsel, als verstörte Marla Singer in David Finchers "Fight Club". 2001 stand sie für die Neuauflage von "Planet der Affen" vor der Kamera. Der Film erwies sich als Flop (wenn auch ihre Darstellung fast einstimmig gelobt wurde), war aber ein Glücksgriff für ihr Privatleben: Sie verliebte sich in den Regisseur Tim Burton. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder - Billy Raymond Burton (*2003) und Nell Burton (*2007) - und arbeiteten nach dem gescheiterten ersten gemeinsamen Projekt mehrfach erfolgreich zusammen, unter anderem bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" (2005), "Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche" (2005), sowie "Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (2007). Aber auch ohne Burton etablierte sich Bonham Carter als gefragter Star: Zu ihren Hits gehören "Wallace & Gromit: Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (2005), ihre Auftritte als finstere Bellatrix LeStrange in den letzten vier "Harry Potter"-Teilen (2007 bis 2011), sowie ihre Darstellung der Queen Mother in "The King's Speech" (2010), für die sie 2011 eine weitere Oscar-Nominierung (Beste Nebendarstellerin) erntete.


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