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Der Kaiser und sein Attentäter (1998)

Jing Ke Ci Qin Wang

Basierend auf der wahren Geschichte des ersten Kaisers Chinas, geht "Der Kaiser und sein Attentäter" den einzelnen Ereignissen nach, die zu dessen Sturz führten.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Ying Zheng, der machthungrige Qin-Thronfolger, hat sich ein Lebensziel gesetzt, für das er gar über Leichen gehen würde: Er will die weiteren sechs Königreiche Chinas erobern - die seinen eigenen Regeln und Gesetzen unterstellt werden sollen.
Seinen obsessiven Plänen schließt sich bald die Konkubine Zhao an, die ihm dabei behilflich sein soll, die Herrschaft über das zweite Königreich zu erlangen. So reist Zhao nach Han, und schleust sich dort als Abtrünnige Yings in die königlichen Hallen ein.
Während sie sich dort als Yings größter Feind ausgibt, und Han`s Kaiser dazu bringt, einen Killer auf Ying anzusetzen, sitzt der unberechenbare Ying ungeduldig auf dem königlichen Thron - auf die Ankunft des vermeintlichen Mörders wartend, der für Zhao bereits mehr als nur ein Komplize geworden ist....

Filmkritik

Heerscharen von Statisten, gewaltige Schlachtengetümmel und eine opulente Ausstattung: "Der Kaiser und sein Attentäter" ist der bislang teuerste und aufwändigste Film aus Asien - und mit nahezu drei Stunden Laufzeit auch einer der längsten. Das ehrgeizige Projekt des chinesischen Filmemachers Chen Kaige ("Lebewohl meine Konkubine") ist ein Historiendrama ungeahnten Ausmaßes, in dessen Mittelpunkt eine Dreiecksgeschichte steht.

Gong Li spielt Lady Zhao, eine starke Frau zwischen zwei unberechenbaren Männern im dritten Jahrhundert vor Christus: Ying Zhen (Li Xuejian), König von Qin, überzieht die umliegenden Königreiche mit blutigen Kriegen, um sie zu einem Reich zu einen sich zum ersten Kaiser von China zu erheben. Doch seine schöne Konkubine Zhao lehnt sich auf und beauftragt einen Attentäter (Zhang Fengyi), den König zu ermorden.

Kaiges Intrigenspiel um Liebe, Verrat und Größenwahn ist leider viel zu lang geraten. Schleppend und mit Formalien überfrachtet, beeindruckt das monumentale Epos zwar mit seinen Schauwerten, macht es dem Publikum aber nicht leicht, sich mit den Figuren auf der Leinwand zu identifizieren. Und das ist ein Problem bei einem Film, der 163 Minuten lang Intrigen spinnt und Schlachten schlägt, ohne den Zuschauer wirklich zu beteiligen.




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Land: China, Frankreich, Japan
Jahr: 1998
Länge: 163 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 09.12.1999
Regie: Chen Kaige
Darsteller: Zhang Fengyi, Li Gong, Chen Kaige
Verleih: Tobis Film

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