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Kritik: Der Kaiser und sein Attentäter (1998)


Heerscharen von Statisten, gewaltige Schlachtengetümmel und eine opulente Ausstattung: "Der Kaiser und sein Attentäter" ist der bislang teuerste und aufwändigste Film aus Asien - und mit nahezu drei Stunden Laufzeit auch einer der längsten. Das ehrgeizige Projekt des chinesischen Filmemachers Chen Kaige ("Lebewohl meine Konkubine") ist ein Historiendrama ungeahnten Ausmaßes, in dessen Mittelpunkt eine Dreiecksgeschichte steht.

Gong Li spielt Lady Zhao, eine starke Frau zwischen zwei unberechenbaren Männern im dritten Jahrhundert vor Christus: Ying Zhen (Li Xuejian), König von Qin, überzieht die umliegenden Königreiche mit blutigen Kriegen, um sie zu einem Reich zu einen sich zum ersten Kaiser von China zu erheben. Doch seine schöne Konkubine Zhao lehnt sich auf und beauftragt einen Attentäter (Zhang Fengyi), den König zu ermorden.

Kaiges Intrigenspiel um Liebe, Verrat und Größenwahn ist leider viel zu lang geraten. Schleppend und mit Formalien überfrachtet, beeindruckt das monumentale Epos zwar mit seinen Schauwerten, macht es dem Publikum aber nicht leicht, sich mit den Figuren auf der Leinwand zu identifizieren. Und das ist ein Problem bei einem Film, der 163 Minuten lang Intrigen spinnt und Schlachten schlägt, ohne den Zuschauer wirklich zu beteiligen.





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