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Long Hello and Short Goodbye (1998)

Komödie von Ueli Christen...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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In "The Long Hello and Short Goodbye" erzählt Regisseur Rainer Kaufmann die Story um die Polizistin Melody, die den berühmt-berüchtigten Enbrecher Ben in die Falle locken soll - was sich alsbald als ein schweres Unterfangen herausstellt, da sich die gute Melody in Ben verliebt. Da ihr Boß nicht gerade begeistert auf diese Romanze reagieren würde, versucht die resolute Beamtin ihren Chef auszuspielen. Das ganze entwickelt sich sodann zu einem Verwirr- und Verknüpfungsspiel, das nicht ohne dramatischem Ende auskommen kann: Die sich mehr und mehr in das Spiel einklingenden Menschen, bringen mit ihrer Eifersucht, ihren Spleens und ihren Verbrechen, das Ganze zum lodern, und am Ende bleibt nichts außer Asche auf dem Haupt. Doch, wie Phoenix aus der Asche erwacht...

Filmkritik

Kaum ist Tresorknacker Ben (Marc Hosemann) aus dem Knast entlassen worden, soll die Polizistin Melody (Nicolette Krebitz) ihn zu einem neuen Einbruch verleiten, damit ihr Chef (Dietrich Hollinderbäumer) sich an ihm rächen kann. Doch die Liebe kommt ins Spiel, ebenso das Ehepaar Percy (Axel Milberg) und Aurelia (Sunnyi Melles) sowie Katja Riemann als zwielichtige Waffenhändlerin Ida. Die Lage wird ein wenig kompliziert und der Film gar unerträglich manieristisch, denn Rainer Kaufmanns ("Die Apothekerin") schrecklich mißratene Mixtur aus Möchtegern-Thriller und gefühlloser Love-Story traktiert das Publikum mit 95 schier endlosen Minuten überstilisierter Inhaltsleere. "Long Hello and Short Goodbye" ist handwerklich solide abgefilmter Murks in Cinemascope sowie der kläglich scheiternde Versuch, Chandlers Roman "Der lange Abschied" in Leinwandkunst mit der Plakette "Neo-Film-Noir" zu transferieren. Nichts bewegt oder berührt: nicht die wirre Handlung und auch nicht die hohlen Charaktere, für die begabte Schauspieler ihre künstlerische Integrität und wir, das Publikum, ein paar Millionen Mark in Form von öffentlichen Fördergeldern opfern mußten - denn "Long Hello and Short Goodbye" wird an den Kinokassen floppen und bestenfalls als überflüssiges Denkmal für die verquaste Selbstverwirklichung eines an sich nicht völlig unbegabten Filmemachers im Gedächtnis bleiben.




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Land: Deutschland
Jahr: 1998
Genre: Komödie, Krimi
Länge: 95 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 15.07.1999
Regie: Rainer Kaufmann
Darsteller: Nicolette Krebitz als Melody, Marc Hosemann als Ben, Sunnyi Melles als Aurelia
Verleih: Warner Bros.

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