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D-Tox - Im Auge der Angst (1998)

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In den USA ist dieser Thriller bis heute nicht in die Kinos gelangt - aus gutem Grund. Unfreiwillig komisch, unglaubwürdig und brutal kommt dieser Stallone-Reißer um einen Serienmörder in einer Entzugsklinik daher...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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FBI Agent Jake Malloy ist völlig am Boden zerstört: Er hat bereits mehrere seiner Kollegen verloren, die Opfer eines grausamen Serienmörders wurden. Als auch seine Freundin Mary dem Mörder zum Opfer fällt, dreht er vollends durch: Ihn plagen plagen heftige Schuldgefühle, die er versucht, mit Alkohol zu betäuben. Sein Freund Charlie Hendricks schlägt ihm eine Entziehungskur in einem eigens für Polizisten eingerichteten Therapiezentrum vor. Doch das Zentrum ist die letzte Anlaufstation für gestrauchelte Cops, mitten in der eisigen Wildnis von Wyoming und geführt von dem ehemaligen Polizeiarzt Doc, dem Assistenten Hank und der Psychiaterin Jenny. Malloy kommt in die Entzugsklinik, in einen ehemaligen Bunker. Die Leiter der Klinik lassen keinen Zweifel aufkommen, dass sie hier kaum mehr als Häftlinge sind. Und aus der Therapie in der Einsamkeit der eisigen Hölle wird unversehens ein Kampf auf Leben und Tod: Ein plötzlich aufkommender Schneesturm schneidet sie völlig von der Außenwelt ab. Als die Anwesenden einer nach dem anderen einen gewaltsamen Tod finden und Malloys Alpträume zur Realität werden, ist ihm klar, dass er auch hier seine Vergangenheit nicht abschütteln und dem unheimlichen Mörder nicht entkommen kann...

Filmkritik

FBI-Mann Jake Malloy (Sylvester Stallone) jagt einen Serienmörder. Bei einem Einsatz in diesem Fall muss er vor Ort durchs Telefon miterleben, wie seine Verlobte diesem Killer zum Opfer fällt. Dabei erfährt Malloy, dass der Killer eigentlich hinter ihm her ist. Er zerbricht, verliert seinen Lebensmut und fängt an zu trinken. Erst sein Kumpel Charlie (Charles S. Dutton) kann ihn zu einer Entziehungskur überreden. In einem zu einer Entziehungsklinik für ehemalige Polizisten umgebauten Militärbunker versucht er, wieder zu sich zu finden. Aber selbst hier, in der Einsamkeit der schneebedeckten Berge von Wyoming, lässt ihn der Killer nicht in Ruhe.

Was mit hoher Spannung beginnt, wird schnell zur lahmen Serienmetzelei, in der es dem Zuschauer vorkommt, als würde der Killer am Ende nur deshalb enttarnt, weil nur noch wenige der Insassen übrig bleiben und man somit einfach zum Ende kommen muss. Außerdem scheiden für den einigermaßen aufmerksamen Zuschauer schon schnell mehrere Personengruppen aus, weil der Bösewicht schon früh teilweise zu sehen ist. Weniger Licht und mehr Schatten hätten hier den Spannungsfaktor um einiges erhöht. Selbst der Schneesturm, der das Therapiezentrum von der Aussenwelt abschneidet, kommt spätestens seit Stanley Kubricks "Shining" so überraschend wie die "Lindenstraße" am Sonntagabend um 18:40 Uhr. Geboten werden konstruierte Dialoge und das zu erwartende blutige Ende.

Stallone wirkt zwar bemüht, kann aber an seine Leistung in "Cop Land" nicht anknüpfen, was nicht zuletzt an den schwachen Dialogen der voraussehbaren Handlung liegt. Es bleibt eine mäßige "Scream"-Kopie im "Shining"-Look mit Stallone-Faktor!





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Land: USA
Jahr: 1998
Genre: Thriller
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 17.01.2002
Regie: Jim Gillespie
Darsteller: Stephen Lang, Dina Meyer, Charles S. Dutton
Verleih: United International Pictures

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