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Kritik: D-Tox - Im Auge der Angst (1998)


FBI-Mann Jake Malloy (Sylvester Stallone) jagt einen Serienmörder. Bei einem Einsatz in diesem Fall muss er vor Ort durchs Telefon miterleben, wie seine Verlobte diesem Killer zum Opfer fällt. Dabei erfährt Malloy, dass der Killer eigentlich hinter ihm her ist. Er zerbricht, verliert seinen Lebensmut und fängt an zu trinken. Erst sein Kumpel Charlie (Charles S. Dutton) kann ihn zu einer Entziehungskur überreden. In einem zu einer Entziehungsklinik für ehemalige Polizisten umgebauten Militärbunker versucht er, wieder zu sich zu finden. Aber selbst hier, in der Einsamkeit der schneebedeckten Berge von Wyoming, lässt ihn der Killer nicht in Ruhe.

Was mit hoher Spannung beginnt, wird schnell zur lahmen Serienmetzelei, in der es dem Zuschauer vorkommt, als würde der Killer am Ende nur deshalb enttarnt, weil nur noch wenige der Insassen übrig bleiben und man somit einfach zum Ende kommen muss. Außerdem scheiden für den einigermaßen aufmerksamen Zuschauer schon schnell mehrere Personengruppen aus, weil der Bösewicht schon früh teilweise zu sehen ist. Weniger Licht und mehr Schatten hätten hier den Spannungsfaktor um einiges erhöht. Selbst der Schneesturm, der das Therapiezentrum von der Aussenwelt abschneidet, kommt spätestens seit Stanley Kubricks "Shining" so überraschend wie die "Lindenstraße" am Sonntagabend um 18:40 Uhr. Geboten werden konstruierte Dialoge und das zu erwartende blutige Ende.

Stallone wirkt zwar bemüht, kann aber an seine Leistung in "Cop Land" nicht anknüpfen, was nicht zuletzt an den schwachen Dialogen der voraussehbaren Handlung liegt. Es bleibt eine mäßige "Scream"-Kopie im "Shining"-Look mit Stallone-Faktor!





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