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Kritik: Still Crazy (1998)


Zwischen Nostalgie und Satire: Brian Gibsons gewitzte Musikerkomödie über das komplikationsreiche Revival einer fiktiven 70er-Jahre Rockband namens "Strange Fruit" ist einer jener Glücksfälle, wie sie wohl derzeit nur das britische Kino hervorbringen kann. Ja, auch ein europäischer Film kann unterhaltsam sein, ohne den eigenen Anspruch dabei auf dem Altar eines von Hollywood diktierten Massengeschmacks zu opfern. Und: Die mitreißende Musik wurde hauptsächlich von "Foreigner"-Gründer Mick Jones geschrieben.

Geschickt konfrontiert "Still Crazy" die nüchterne Realität der 90er mit dem
speziellen Lebensgefühl der 70er Jahre, bietet mit Liebe und viel Verständnis gezeichnete Charaktere auf, überzeugt mit einem intelligenten Drehbuch voller Selbstironie und kratzt am eigenen Lack. Das Ergebnis ist ein mitunter urkomischer Film über den Traum vom süßen Rockerleben, der einmal mehr beweist, daß Jugendlichkeit nicht wirklich eine Frage des Alters ist.





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