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Melanie Griffith - Verrückt in Alabama
Melanie Griffith - Verrückt in Alabama
© Columbia TriStar

Kritik: Verrückt in Alabama (1999)


Nach 51 Filmen vor der Kamera hatte Antonio Banderas offenbar genug und wechselte die Seiten: „Verrückt in Alabama“ ist das Regiedebüt des „Zorro"-Mimen, der diesmal seine Ehefrau Melanie Griffith vor der Kamera agieren lässt. Die spielt die 34-jährige Lucille Vinson, die in den 60er Jahren ihren brutalen Ehemann enthauptet und dann, mit seinem Kopf im Handgepäck, von Alabama nach Los Angeles fährt, um dort als Schauspielerin ihr Glück zu machen.

Banderas' etwas zu hoch ambitionierter Film erzählt von Emanzipation und Freiheitskampf, von Bürgerrechten und Zivilcourage und ist, dem 15 Jahre alten Lucas Black ("Sling Blade") sei Dank, auch noch eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Mit seinem Regiedebüt beweist Antonio Banderas Gespür für Bilder und cineastische Momente. Bisweilen ist „Verrückt in Alabama“ sogar ein brillanter Film, der sich nur leider nicht entscheiden kann, wessen Geschichte er eigentlich erzählen will – um schließlich, zwischen Drama und pechschwarzer Komödie, in ein völlig überflüssiges Gerichtsdrama zu münden.

Trotzdem: Von diesem Regisseur möchte man mehr im Kino sehen.




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