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Die Ewigkeit und ein Tag (1998)

Mia eoniotika ke mia mera

Mit der melancholischen Reflexion über die Endlichkeit des Seins und die Liebe zum Leben ist Theo Angelopoulos einmal mehr ein Werk gelungen, das in Cannes mit der Goldenen Palme und dem Preis der Ökumenischen Jury sowie als Bester Film des Filmfestivals in Thessaloniki ausgezeichnet wurde.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Schriftsteller Alexandros ist todkrank. Die Fahrt ins Krankenhaus wird vermutlich seine letzte sein, doch der Dichter besinnt sich seines Lebens und möchte nur noch für einen Tag all die schönen Momente des mit in die Ewigkeit nehmen. Auf dem Weg ins Krankenhaus rettet er einen kleinen albanischen illegalen Einwanderer und will ihn von der Schlepperbande zurück zu seiner Großmutter über die Grenze bringen...

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Die Ewigkeit und ein Tag


Filmkritik

Filmkunst für Fortgeschrittene ist "Die Ewigkeit und ein Tag", das aktuelle, 1998 in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnete Meisterwerk des griechischen Regisseurs Theo Angelopoulos. Der Schweizer Bruno Ganz ("Der Himmel über Berlin") tritt dabei in Marcello Mastroiannis Fußstapfen und verkörpert den todkranken Schriftsteller Alexandros, der am Ende seines Lebens mit Hilfe eines albanischen Flüchtlingsjungen über versäumte Möglichkeiten, Isolation und die Endlichkeit des Seins kontempliert.

Trist und verschwommen sind die Szenerien an Alexandros’ Lebensabend – Yorgos Arvanitis' endlose, aufwendig choreographierte Kamerafahrten erzeugen suggestive Bilder voller Poesie. Der Regisseur, dessen Film nur vollends würdigen kann, wer mit der griechischen Geschichte, Sprache und Literatur vertraut ist, greift dabei auf Motive seiner früheren Werke zurück, um Abschied und Entfremdung, Erinnerungen und vertane Chancen, Heimat und Exil zu visualisieren und schickt seinen melancholischen Protagonisten, in dessen Gesicht sich Abgeklärtheit, aber auch Sehnsucht, Schmerz, Trauer und innere Haltung spiegeln, im lässig getragenen Trenchcoat an seinem letzten Lebenstag auf eine poetische Reise in die Ewigkeit des Todes.




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Land: Frankreich, Italien, Griechenland
Jahr: 1998
Genre: Drama
Länge: 130 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 21.01.1999
Regie: Theo Angelopoulos
Darsteller: Isabelle Renauld, Achileas Skevis, Bruno Ganz
Verleih: Pegasos

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