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Kritik: An deiner Seite (1999)


Szenen einer Ehekrise: Manchmal, vor allem in der Anfangsphase, erinnert einen dieses von Rob Reiner ("Harry und Sally") bittersüß servierte Drama an den großen Woody Allen: gut getimter Dialogwitz, gepaart mit situativer Komik – und nicht zuletzt das Quäntchen an Verzweiflung, das man braucht, um selbst am Rand des Abgrunds noch humorvoll sein zu können.

An diesem Abgrund nämlich stehen Michelle Pfeiffer und Bruce Willis alias Kate und Ben: Ihre Ehe, scheint es, ist am Ende – der Traum vom ewigen Glück zu zweit zerplatzt wie eine Seifenblase. Freilich: Die beiden Kinder sollen möglichst nichts davon bemerken, und so spielt jeder seine Rolle weiter. Die Traumfamilie ist nur noch Fassade.

Anfangs scheint auch Eric Claptons melancholisch angehauchter Soundtrack gut zu diesem Bild passen, doch in der Mitte wird es richtig zäh: Die episodenhaft ins Feld geführten Ehekrisen wirken zunehmend forciert, zumal die beiden Hauptdarsteller auf der Leinwand viel zu sehr ein Traumpaar sind, als dass man am glücklichen Ausgang des Geschehens einen Augenblick lang zweifeln könnte. Und Michelle Pfeiffers ganz und gar nicht angebrachtes Over-Acting beim Finale nimmt dem Film schließlich den letzten Rest von Relevanz.





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