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Hilfe, ich bin ein Fisch
Hilfe, ich bin ein Fisch
© Kinowelt

Kritik: Hilfe, ich bin ein Fisch (2000)


Da wurde mal richtig Geld zusammengetrommelt, um einen Zeichentrick-Film herzustellen, der es mit den Ausstößen des Disney-Fabrik aufnehmen kann. "Hilfe ich bin ein Fisch" ist der teuerste europäische Film dieser Art geworden und kann in jedem Fall in Hinblick auf Einfallsreichtum und Tempo die amerikanische Konkurrenz hinter sich lassen. Über die Animationsqualitäten ließe sich sicher streiten, aber bei einem Urteil darüber spielen ohnehin immer eigene ästhetische Vorlieben die größte Rolle, so dass der Film schon in die erste Liga einzuordnen ist. Seine Geschichte erzählt das Werk mit viel Liebe zum Detail, wenn der Bösewicht in einem gesunkenen "Traumschiff" mit Hilfe einer Krabbenarmee sowie einem Hai, sein Herrschaftssystem aufbaut, das es natürlich auszuhebeln gilt. Auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass es immer etwas zu entdecken gibt. Als Zuschauer kann man buchstäblich mit eintauchen in eine wunderschön ausgedachte Phantasiewelt, die einen einsaugt und erst am Ende wieder frei gibt. Hierfür ist auch die schnelle Entwicklung der Ereignisse verantwortlich. Ohne unnötige Pausen entwickelt sich eine ökonomische Erzählweise, die ihre Ideen in Höchstgeschwindigkeit durch die Aufnahmefähigkeit des Publikums schleudert. Den positiven Gesamteindruck runden die fein komponierten Bilderarrangements ab. Bis ins kleinste Detail haben die Macher in der optischen Ausgestaltung größte Sorgfalt walten lassen. "Hilfe, ich bin ein Fisch" gehört zu den gelungenen europäischen Zeichentrick-Filmen, die vom Standard in der höchsten Liga mitmischen.





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