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Kritik: Simpatico (1999)


Jeff Bridges und Nick Nolte sehen auf der Leinwand ziemlich ähnlich aus - in "Simpatico" von Matthew Warchus vollziehen sie endlich den Rollentausch. Bridges spielt den Rennstallbesitzer Carter, der durch Betrug und Erpressung zu Reichtum und Ansehen kam, während sein Jugendfreund Vinnie (Nolte) den gemeinsamen Sündenfall im Suff ertränkte. Vinnie schlüpft in Carters Rolle, um sich von den Dämonen der Vergangenheit zu lösen und dem damaligen Opfer (Albert Finney) die Chance auf Rehabilitierung zu ermöglichen.

Mit dieser Starbesetzung - Sharon Stone hat auch noch eine kleine Rolle - hätte eigentlich nichts schief gehen dürfen, zumal die interessante Inszenierung und die Kamera von Oscar-Preisträger John Toll dem Film eine hervorragende Optik geben. Das etwas zu ambitionierte Psycho-Drama nach Sam Shepards gleichnamigem Theaterstück kann seinen anfangs aufgebauten Anspruch allerdings nicht halten und mündet schließlich in Banalität. Man sollte halt aus einer Mücke keinen Elefanten machen. Oder, wie in diesem Fall, ein Pferd.




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