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Kritik: Drive me Crazy (1999)


Erstaunlich, wie sich manche Dinge ähneln: „Den einen oder keinen“, gerade erst in unseren Kinos angelaufen, gleicht auf den ersten Blick verräterisch der Teen-Komödie „Eine wie keine“, einem gar nicht üblen Überraschungshit des Jahres 1999. „Drive Me Crazy“ wiederum könnte man (im Hinblick auf den Titel) fast für Hans-Christian Schmids hervorragenden Pubertätsfilm „Crazy“ halten. Wäre da nicht ein ganz entscheidender Unterschied: „Crazy“ ist unbedingt sehenswert. „Drive Me Crazy“ ist es leider nicht.

Der einfallslose Film recycelt die romantischen Teenie-Komödien der zurückliegenden Jahre – von „Clueless“ bis zu (da haben wir's schon wieder) „Eine wie keine“. Dabei gelingt es „Drive Me Crazy“ scheinbar mühelos, das Niveau der formelhaften Vorbilder zu unterbieten.

Natürlich ist die Story, wie bei vielen Werken dieses Genres, absolut vorhersehbar. „Drive Me Crazy“ aber wirkt wie ein von wenig kompetenten Händen hergestelltes Imitat: Wie ein Produkt aus der Retorte will der Streifen hip und lehrreich, nett und frech in einem sein. Am Ende aber bleibt nur Langeweile und ein großes Déjà Vu.




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