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Kritik: Cuba Libre - Dümmer als der CIA erlaubt (2000)


Was mir wirklich zu denken gibt: Wer ist auf die Idee gekommen, diese Hollywood B-Movie Produktion in deutsche Filmtheater zu bringen? Sowohl thematisch als auch inhaltlich gibt es wohl kaum einen Stoff, der heute so wenig ins deutsche Kino passt wie dieser. Die Referenzen an den Beginn der Rock’n Roll-Ära und die Kuba-Krise sind einfach fern von jeder aktuellen deutschen Befindlichkeit und nur vom amerikanischen Publikum entsprechend zu goutieren. Angemessen wäre ein Sonntagnachmittags-Slot auf Kabel 1 oder Ähnliches. Aber gut:

Cuba Libre beginnt lahm. Und bleibt lahm. In keinem Moment erreicht der Film das gewisse Tempo, das die Witze weniger klamaukig und albern aussehen lassen würde. Im Gegensatz zu anderen Persiflagen wie „Loaded Weapon Teil X" oder Komödien ist die Witzfrequenz hier auch beachtlich niedrig, die logischen Löcher allerdings ähnlich groß. Und gerade auf Grund des schleppenden Tempos fallen diese extrem auf.

Zumindest sind hier einige bekannte Schauspieler wie Sigourney Weaver oder John Turturro am Werk und auch Ex-MTV Mann Denis Leary darf mal wieder eine seiner kleinen, aber wieder nicht überzeugenden Nebenrollen spielen. Douglas McGrath („The Insider“, „Quiz Show“, „Small Time Crooks“) spielt die Hauptrolle, schrieb das Drehbuch und führte gemeinsam mit Peter Askin auch Regie. Vielleicht hätte er sich einfach auf eine der drei Funktionen beschränken sollen.






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