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Kritik: Kubanisch Rauchen (1998)


Allerlei Zwänge und Verwicklungen machen Simon Licht und Thomas Morris alias Paul und Bernd in Stephan Wagners erstem Kinofilm "Kubanisch Rauchen" das Leben schwer. Trotz wackeliger Finanzierung eröffnen die beiden um die 30 Jahre alten Freunde gemeinsam ein Antiquitätengeschäft in Wien. Probleme tauchen auf, als sich der verheiratete Paul in Lisa verliebt: Sollte die Ehefrau etwas davon erfahren, ist der finanzielle Rückhalt für den Laden in Gefahr.

"Kubanisch Rauchen" ist die Kunst, eine Zigarette so langsam zu genießen, dass die Asche nicht herunterfällt - und das war nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera das Leitmotiv dieser Low-Budget-Produktion. Für Drehgenehmigungen war kein Geld vorhanden, deshalb wurde die Handlung während der Dreharbeiten anhand der jeweils verfügbaren Motive entwickelt, bis schließlich ein abendfüllender Film daraus entstand.




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