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Kritik: Kaliber Deluxe (1999)


Es gibt so viele schlechte deutsche Filme. Die meisten haben auf der Leinwand nichts zu suchen, gebärden sich wie Fernsehspiele und sind ästhetisch einfallslos. Zumindest visuell ist Thomas Roths ziemlich absurde deutsche Krimi-Thriller-Comedy "Kaliber Deluxe" da eine lobenswerte Ausnahme. Denn Roth möchte wie Quentin Tarantino sein. Leider. Das geht nämlich daneben.

Erhängt, erschossen und hinabgestoßen: Ja, so geht's zu in dieser schwarzen Gangster-Comedy, in der gehörig überzeichnete Klischeefiguren viel Unsinn treiben. "Seht her, wir machen großes Kino", schreit es förmlich von der Leinwand, "Hitchcock, die Coens, Quentin Tarantino - das ist unsere Welt!"

Da hat der Filmemacher zweifellos zu hoch gegriffen - der Plot hat Löcher wie ein Schweizer Käse. Für milde Spannung und einige originelle Gags ist immerhin gesorgt. Verglichen mit diversen anderen deutschen Filmen ist "Kaliber Deluxe" deshalb schon beinahe wieder gut.





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