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Kritik: Raus aus Åmål (1998)


"Fucking Åmål" heißt er recht provokant im Original, "Raus aus Åmål" bei uns in Deutschland: 850 000 Zuschauer lockte der erfolgreichste schwedische Film der 90er-Jahre allein in seiner Heimat in die Kinos - soviel erreichte dort ansonsten nur James Camerons "Titanic". Auch auf der letzten Berlinale erwies sich Lukas Moodysons erster abendfüllender Film als großer Publikumserfolg - doch nun muss man befürchten, dass diesen Streifen, der heute offiziell in unseren Kinos startet, mal wieder keiner sehen will.
Schon klar: "Raus aus Åmål" ist unspektakulär und optisch nicht gerade reizvoll - kein Action-Film, keine Romanze zum Verlieben und auch kein Drama, das einem den Atem raubt. Statt dessen bringt der Film das Lebensgefühl der Jugend auf den Punkt - und auf die Leinwand. Die Dialoge der hier porträtierten Teens sind absolut wahrhaftig und präzise, und Alexandra Dahlström und Rebecca Liljeberg spielen die Teenager Elin und Agnes, die ihrem tristen Dasein in Åmål entfliehen wollen, ganz unverkrampft und mit entwaffnender Natürlichkeit.




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