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Freche Biester
Freche Biester
© Constantin Film

Kritik: Freche Biester (2001)


Die Geschichte dieses Films ist ein wenig verquer. Nachdem die erste Produktionsfirma den Film gekippt hatte, wurde er mit deutschem Geld (Bernd Eichinger) doch noch angeschoben. Der erste Regisseur wurde nach einer Woche gefeuert, dann wurde Melanie Mayron eingesetzt, die bereits selbst als Schauspielerin und Regisseurin von Comedy-Produktionen Erfolg hatte. Nach den Debütanten Lamar Damon und Robert Lee King war es "American Beauty"-Autor Alan Ball, der das Drehbuch überarbeitete. Bei all den Querelen ist dann doch noch ein netter Film herausgekommen. Allerdings: Eine wirklich neue Geschichte erzählt er nicht - "Clueless" lauert an alle Ecken und Enden. "Freche Biester" bietet nichts Überraschendes und keine Innovationen. Von Beginn an sieht man genau dieses Ende auf sich zu kommen und der Weg dahin ist auch nicht originell erzählt. Dennoch wirkt der Film nicht langweilig, abgesehen von dem etwas langatmigen Anfang. Es gibt ein paar nette Witze und ein paar fiese Sticheleien. Aber es ist Jane McGregor (Starla), die "Freche Biester" letztlich rausreißt. Die Jungschauspielerin kann sich neben Piper Perabo (u.a. "Coyote Ugly") prima beweisen und trägt viel dazu bei, dass der Film den Jüngeren unter uns einen recht netten Kinoabend bereiten könnte.





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