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Kritik: Keine halben Sachen (1999)


„Keine halben Sachen“ ist auf ganzer Linie komisch: Knackige Gags und eine federleichte Story bilden die Grundlage dieser mit Doppeldeutigkeiten virtuos jonglierenden Krimikomödie. Alle erdenklichen Klischees des Mafia-Genres werden mit pechschwarzer Lakonik und zum Teil absurden Gags verdaut – die Inszenierung gleicht dabei mitunter einem Kammerspiel.

Die Darsteller beeindrucken mit gutem Timing und verhelfem dem Klamauk damit zu mehr Niveau. Bruce Willis mimt mal wieder einen ausgemachten Macho, während Natasha Henstridge ("Species") als optischer Blickfang dient. Eine angenehme Überraschung ist Amanda Peet als Nachwuchskillerin, die wie ein Denise-Richards-Klon agiert, im Gegensatz zum Original aber tatsächlich spielen kann und ihren Mit-Akteuren eine Szene nach der anderen stiehlt.

Die Handlung ist chaotisch und schlägt wilde Haken: „Keine halben Sachen“ ist ein recht absurder Spaß, der Regisseur aber reizt jede noch so schwach(sinnig)e Szene bis ans Limit aus und trägt damit entscheidend zum Gelingen dieser sehenswerten Mafiakomödie bei.





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