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Bats - Fliegende Teufel
Bats - Fliegende Teufel
© Columbia TriStar

Kritik: Bats - Fliegende Teufel (1999)


Mahlzeit: Gerade mal fünf Millionen US-Dollar hat dieser tierische
Horrorstreifen gekostet - das ist auch beim derzeitigen Eurokurs auffallend wenig. Das Budget setzt Regisseur Louis Morneau, wie schon in seinem kaum beachteten Zeitreise-Actionthriller "Retroactive", geschickt ein. So finden sich die beim Videopublikum angesagte Darsteller wie Veteran Lou Diamond Phillips, "Starship Trooper" Dina Meyer, oder Léon ("Cliffhanger") in einem schnörkellosen, effektiven und zumindest ansatzweise humorvollen Reißer.

Wieso die leicht als solche zu erkennenden Gummi-Fledermäuse die Leinwand unsicher machen, ist klar: Horror boomt. Im Fahrwasser der großen Hits tummeln sich zunehmend kleine, aber feine B-Pictures wie "Lake Placid". Was dort das computeranimierte Krokodil veranstaltet, können die hiesigen Killer-Säugetiere besser: technisch und inszenatorisch zeigt sich "Bats" von seiner perfekten Terror-Seite - soweit es die Gelder zulassen.

Die übliche Handlung erweist sich als geradlinige Action/Horror-Variation, die deutliche Anleihen bei Hitchcocks "Die Vögel" nimmt. Zahlreiche, erstaunlich blutige Attacken gipfeln in einem gespenstischen Finale, bei dem die Protagonisten in knietiefen Exkrementen waten. Mehr sollte man von einer verkappten Videopremiere nicht erwarten.





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