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Kritik: Bait- Fette Beute (2000)


Verkorkste Story, zunehmend Leerlauf und dennoch einige gelungene Momente: Antoine Fuquas zweiter Film lässt auch nach seinem missratenen "The Replacement Killers" keinen Grund zum Optimismus aufkommen. Was beim Debüt schwerer wog, dass Fuqua nämlich keine einzige übersichtliche Actionszene inszenieren konnte, sollte durch die Gewichtsverlagerung auf den witzelnden Komödianten Jamie Foxx austariert werden. Theoretisch. Statt dessen sind die Actionszenen (trotz der nervös herumfuchtelnden Kamera) noch am ehesten gelungen.

Nach dem packenden Auftakt, ein riskanter Tresorraub, der tödlich fehlschlägt, verflüchtigt sich die Action und damit auch die Spannung. Über unnötige Umwege schlängelt sich der konfuse Plot durch einen selbstgefälligen, hippen Look. Der kann sich durchaus sehen lassen, tröstet jedoch über die Planlosigkeit und Beliebigkeit der Handlung nicht hinweg.

Manchmal brachial, zumindest aber ungeschickt wechselt Fuqua zwischen Thriller- und Komödienabschnitten, die sich eher behindern, als ergänzen. Nur durch den dauernden Einsatz von hastigen Schnitten und aus dem Drehbuchhut gezauberten Wendungen (die Zeitbombe auf der Pferderennbahn!) entsteht etwas Bewegung in dem sonst abgestorbenen Film. Man sollte diese hektische Gereiztheit jedoch nicht mit Vitalität verwechseln.





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