oder

Ohne Worte (2001)

Say it isn´t so

Boy meets Girl meets FäkalhumorUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben bislang 0 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der ebenso gutherzige wie naive Gilly Noble trifft auf seine Traumfrau: die charmante, hübsche und ziemlich trottelige Friseurin Josephine Wingfield. Die Sache lässt sich gut an und schnell entwickelt sich eine heiße Liebesaffäre, die ein jähes Ende findet, als Gilly erklärt wird, dass er und Josephine Geschwister seien. Von Gott und der Welt inklusive der fluchenden Proll-Mutter Josephines wird der liebeskranke junge Mann nun verdächtigt, auf heiße und perverse Tabu-Fantasien zu stehen. Als er dann feststellt, dass er und seine Traumfrau doch keine Geschwister sind, muss er quer durch das ganze Land rasen, um sie daran zu hindern, einen scheinheiligen Millionär zu heiraten. Einziger Verbündeter in diesem Spektakel: ein leicht bekloppter, beinamputierter Buschpilot...

Filmkritik

Die gute Nachricht zuerst: Wer über 20 ist und „Ein Fisch namens Wanda“ oder Filme von Woody Allen lustig findet, der darf zu Hause bleiben. Alle anderen unter zwanzig mit einem Faible für schmierige Witze unterhalb der Gürtellinie, die „Verrückt nach Mary“ großartig und „American Pie“ für den einzig wahren Film des Jahrhunderts halten, und die an einem Samstag Abend wirklich rein gar nichts mit sich anzufangen wissen, die dürfen, wenn es denn sein muss, rein gehen.

Aber nur um sich eine ganz schwache Komödie der Farrelly-Brüder anzusehen. Farrelly? War da nicht mal was? Doch. Aber vor ein paar Jahren führten Peter und Bobby noch Regie und schrieben die Witze selbst. Dieses Mal engagierten sie ein Autorenteam, dem sie ihre beiden Lieblingswitze diktierten („Hey, und dann wollen wir, dass der Typ der Kuh auf den Arsch haut... und sein Arm drin stecken bleibt! Woah!“) und ließen sie bei der Ausarbeitung einer interessanten Geschichte allein. Halt! Interessante Geschichte? In einer Komödie? Stimmt, das muss nicht zwingend zusammen kommen. Aber dann müssen zumindest die Pointen sitzen, die Witze das Publikum vom Hocker reißen und der Film den Zuschauer fesseln. Damit er keinen Augenblick Zeit hat, darüber nachzudenken, welchen Schwachsinn er sich gerade ansieht. Doch gerade die letzte Stunde(!) ist schwer zu ertragen. Die dämlichen Witze werden so belanglos und unspannend aneinandergereiht, dass es schwer fällt, das Kino nicht vorzeitig zu verlassen.

Dieser Film ist ein schlaffer Abklatsch von „Verrückt nach Mary“. Es ist zu bezweifeln, dass sich Chris Klein (Gilly) und Heather Graham (Josephine) mit ihrer Rollenwahl in diesem C-Movie einen großen Gefallen getan haben.





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Land: USA
Jahr: 2001
Genre: Komödie
Länge: 95 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 14.06.2001
Regie: James B. Rogers
Darsteller: Ezra Buzzington, Chris Klein, Julie White
Verleih: 20th Century Fox

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